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besonders daS Gewand des Herrn und Heilandes Jesu Christi. SchahAbbas überschickte dasselbe nachher dem russtschen Zar Michael Theodvro-witsch, und es befindet sich bis aus den heutigen Tag einTheildesselben inder Cathedralkirche Uspensky auf dem Kreml in Moskwa, ein anderer inder kaiserlichen Hofkirche in St. Petersburg und auch noch etwas da-von in dem in dieser Stadt sich befindenden Alerandcr Newskykloster."
Diese Nachricht durchkreuzt sich mit einer andern, die es um sonvthiger sein wird, hier vollständig herzusetzen, da von dem russischenBuche °), dem sie entnommen ist, keine Uebersetzung eristirt:
,,Von der Translation des Rockes unsers Herrn indie Czarenstadt Moskau und von ve r schiede nen Kranken-Heilung en. Der kaiserliche Abgesandte Bastlins Korobin schrieb vonseiner Gesandtschaft in Persien an den Czaren und den GroßfürstenMichael Fcodorowitsch von Rußland und den heiligsten Patriarchen vonMoskwa und Rußland Filaret Nikititsch, der Schah habe ihm erzählt,daß er bei dem Einfall in Grusien den Nock unsers Herrn in einemgoldenen Reliquienkasten mitgenommen, und sei bereit, wenn der Kaiseres wünsche, ihm denselben zu schenken. Der Kaiser und der heiligePatriarch schrieben dem Basilius Korobin zurück, er möge vor allenDingen den Schatz zu erlangen suchen und ihn nach Moskau schicken.In demselben Jahre kamen die persischen Gesandten Rusanbek undMuratbek zum Kaiser nach Moskau, überbrachten nebst vielen andernGeschenken des Schah das unschätzbare Kleinod, den Nock unsers Herrn,wurden im Krvnungssaal von dem Kaiser und Patriarchen empfangenund übergaben den Rock unsers Herrn dem Patriarchen. Der Kaiserund der Patriarch befahlen den Nock in dem kaiserlichen Palaste aufzu-bewahren z beide stellten darüber Untersuchungen an und fragten Griechenund Bewohner anderer Länder, namentlich Palästinas, darnach.Nektarius, Bischof von Wologda, erzählte ihnen, daß er Archidiakonin Jerusalem gewesen und von dort über Grusien gereist sei, wo er inder Kathedrale von Grusien eine von vielen Kerzen umstellte Säule ge-
a) Chronik der vielen Unruhen und der Zerrüttung des Moskovitischen Reichesdurch innere und äußere Feinde und vieler andern Begebenheiten damaligerZeit bis zum Auftreten des Czaren Joann Wastlewitsch , besonders aber derInterregnen nach dem Tode des Czaren Feodor Joannotvitsch und der voll-brachten Verbesserung der heiligen Bücher im Jahr 7I6Z (lbSS). Zusam-mengestellt aus alten Berichten damaliger Zeit. Petersburg 1771. im. Z8L.8. (p. 35S —ZS4.)