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[1] (1844)
Entstehung
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hätte. In der That kennt hier einen solchen um 1370 Johannes vonHildesheim und redet davon in seiner Geschichte der drei hh. Könige,Cap.rlj. der Anhang N.4 genannten Ausgabe so: ,,in der (Sophien)kirche ist vnsers Herren rock der nit nete hat vnd der dreyer nagel einer,do rps mit an das creutz genagelt ward vnd anders erwürdiges hcil-tumbs vil do die Kriechen nit vil aus halten" °). Noch früher läßt die-ser Rock sich nachweisen in dem bekannten Briefe, welchen nach Guibertder Kaiser Alexius an Robert von Flandern schrieb, und in welchemer die in Constantinopel befindlichen Reliquien auszählt''). Es werdendarin die Kleider, die man Christo vor der Kreuzigung abgenommen,ausdrücklich in der Mehrzahl genannt, noch dazu von dem Purpur-mantel unterschieden; da deren nun selbst nach Hn. Marr und den an-dern Apologeten nur zwei waren, die Tunica und das Oberkleid, somuß angenommen werden, daß eben die ungenähte Tunica gleichfallsin Constantinopel war. Es ist möglich, daß diese entweder mit demKleid in Galatien oder mit dem inSafed identisch ist, was jedoch nichtzu erweisen und kaum zu vermuthen steht.

Wohin diese Tunica später gekommen, dafür haben wir eine be-stimmte Notiz in einem von Eugenius, Archimandriten des AlexanderNewsky-Klosters, 1802 zu Petersburg herausgegebenen Werke, das indeutscher Uebersetzung unter dem TitelGeorgien oder historisches Ge-mälde von Grufien in politischer, kirchlicher und gelehrter Hinficht.Aus dem Russischen übersetzt von Friedr. Schmidt" in Riga und Leip-zig 1804. 8. erschien. Hier heißt es S. 89 :Bei der EroberungConstantinopels von den Türken im fünfzehnten Jahrhundert begabensich einige Griechische Bischöfe und andere Geistliche von dort nachGrufien. Diese brachten viele Reliquien und Heiligthümer nach Grufien,die sich bis jetzt noch daselbst befinden. Unter die Heiligthümer gehört

a) In Simmrocks eben erschienener Erneuerung dieses Buches steht die StelleS. öS.

d) Neber die Aechtheit dieses Schreibens vgl. Sybel Gesch. des ersten KreuzzugsS. 7. Die Worte lauten (itlarteue tlies. auecll. I. 368) i Itlelius est utves dabeatis lioustantiuopoliu quam pagauii quia in ea babeutur pre-tiosissimae reliquiae Noiuini, ill est statua all quam kuit ligstus, lin-geiium unils kuit baxeliatus, cbiamz 'S cocciuea, uuile kuit iuciutus, eo-rann spiuea, «zun kuit corouatus, arunelo quam vice scsptri innnibnstulit, vestiineuta quidus aute crucem sxuiiatus kuit, pars maxiin» liAuicrueis, qua erueilixus kuit, clavi, quibus allixus kuit, iiuteameula pvstresurrsetiousm iu sepulebro iuveuta etc.