eAalsment ckans son sinöiuo öpoquo): e'est
une Llironiquo »zui vi» susqu'on 1480").
Das dreifache Citat ist, wenn nicht etwas Schlimmeres, ein drei-facher Jrrthum. Gar nichts davon steht bei Helgaudus^); gar nichtsbei Robert, dessen Chronik erst 1113 beginnt und folglich zum Jahr8V0 nichts vermelden kann; gar nichts bei Werner Nolevinck; garnichts endlich bei irgend einem andern Schriftsteller, der als Quellegelten kann. Es ist lediglich eine ganz neue Erfindung.
Diese Erfindung ist sehr ungeschickt. Ueber die Reliquien, dieKarl erhielt, haben wir bei seinen Geschichtschreibern Nachrichten,und es läßt sich nicht denken, daß diese eine so wichtige sollten zu er-wähnen vernachlässigt haben. Die geschichtlichen Annalen, Einhardz. B. und die fränkischen Chroniken, erwähnen einige, doch wenigeaus Jerusalem gekommene; von Constantinopel lassen sie gar keineund nur Geschenke senden. Erst die spätere Sage, welche Karl denGroßen selbst nach Jerusalem und Constantinopel bringt, kennt meh-rere, aber auch unter diesen nicht den ungenähten Nock Christi; diefolgende Liste stellt zusammen, was man bis zum dreizehnten Jahr-hundert davon berichtete! die Dornenkrone, ein Kreuznagel, ein StückKreuzholz, das Schweißtuch, die Windeln, das Kinderhemd und derGürtel Christi, von seiner Krippe und seinem Grabe, das Hemd, dasMaria bei seiner Geburt anhatte, das Tuch, darin Johannes des Täu-fers blutiger Körper eingeschlagen war, der Arm Simeons, auf demer das Jesuskind gehalten, ein Stück vom Körper des h. Andreas 20).Bis dahin also wußte man von einem ungenähten Nock, den Karl ausConstantinopel erhalten , noch nichts. Wie man auf diese Kombina-tion kam, erklärt glücklicher Weise eine Notiz, die uns Follet undGuerin selbst in die Hand liefer».
Sie sprechen nämlich von einer ,, alten Messe des heiligen
s) Bei dem guten Pater Hecht nimmt sich dies Argument S. 1AI so aus : AlleSchriftsteller, französische und deutsche, welche vor dem zwölften Jahrhun-dert gelebt, von dem heil. Leibrocke Jesu Christi geschrieben und meistensZeitgenossen eines wichtigen Ereignisses desselben gewesen waren, berichten,der heilige Leibrock sei von Galatien nach Joppe, dann nach Jerusalem undConstantinopel und endlich durch Kaiser Karl, dem Großen, im Jahr 800nach Argenteuil übertragen worden.
b) pu Lbesne vol. 4.
S