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[1] (1844)
Entstehung
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den Hauptaltar geweiht, an dessen Weihung eine kirchliche Stiftung ge-knüpft, und in der Urkunde darüber jene Translation, als welche denTag mitverherrliche, erwähnt hatte. Von dieser Urkunde selbst wäreuns keine Spur erhalten, wenn nicht lttv Jahre später der Bürger-meister von Trier, Ordolf Scholer, der sie nebst andern ähnlichen be-nutzen konnte, eine neue Bearbeitung der Gesta übernommen hätte.Vor und nach ihm ist kein Gedanke in ganz Trier auf den heiligen Rockgerichtet.

So ist also kein wahres Wort an der angeblichen Entdeckung vonligö, noch viel weniger ist damals die Reliquie irgend einer Prüfungunterzogen worden. Der Erzbischof Johann hat l 196 den ihm wohl-bekannten Nock aus seinem bisherigen Aufbewahrungsort genommenund in den Petcrsaltar transferirt. Es fragt sich, welches dieser bis-herige Aufbewahrungsort gewesen sei. Gleichzeitige Nachrichten dar-über fehlen, indeß berichten die Heiligthumsbüchcr von 1L12 ff. ein-stimmig', es sei der Altar des h. Nicolaus gewesen. Die Medulla er-zählt : Nachdem Agritius den Nock im Dom und zwar im Nicolaus-altar niedergelegt, habe er ungefähr 800 Jahr dort gelegen; dann,um 1180, seien unruhige Zeiten in Trier gewesen, bis endlich Johan-nes Bischof geworden, unter der ausdrücklichen Anmahnung des Pap-stes, das Heiligthum zu Trier in guter Andacht zu halten. ,,Sulchcnbefel noch hat der obgenant bischoff Johannes die kirch ytzunt den ho-hen Chocr, mit den croefftcn darunder lassen bauwcn, vnd sn behscinVitt treffenlicher geistlicher und weltlichen stands, prelaten vnd HerrenIn saren vnßer Herren Eilhundert vnd ser vnd nuntzig, vff sant Phi-lippus vnnd Jacobs tag der heiligen apostolcn den choer vnd crofft er-bauwen hatt vnd gewihen, da von man jerlichs uff den selben tag dasfest der kirchweyung pn der selben kyrchen halttet vnd hat do sant niclaesaltaer vffgethan vnd den heyligcn Rock mit dem obgcnanten hepltumbhcrauß genommen, vnd doch etwas mercklichs heyltumbs daselbst ge-lassen"") Ebenso berichtet Schcckmann und das Heiligthumsbuch derAbtei St. Martin, das von der Medulla unabhängig ist'').

Der Inhalt dieses Berichts stimmt mit den Gesten ganz übercin;der Erzbischof hat seinen Bau vollendet, bei der feierlichen Einweihung

a) Bl. 33. b.

d) Di- Stellen im Anhang unter Nr. Z3.