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Grobheit zu sagen, die seinige für unächt zu erklären, und eine anderein weiter Ferne aus den Chroniken hervvrzusuchen") ?
g) Ebenso läßt sich ein einleuchtender Beweis entnehmen ans der schon oben an-geführten, um 88l) verfaßten Vita Ilvleuuo von Almannns von Hantvillers(Xwa Zü. 18 Xug. p. 280 sqq.). Diese berichtet nämlich S. 59S: „NachAuffindung des Kreuzes machte Helena einen Kasten mit Verschiedenen Mär-tyrerreliqnien zurecht, in welchen sie auch das Messer legte, dessen Christussich bei dem letzten Mahle bedient hatte. Diesen bestimmte sie zur Verherrli-chung ihres Vaterlandes (S. SSü), konnte ihn aber nicht selbst überbringen.Das Schiff, welches ihn trug, ging bei Besannen auf dem Doubs unter,die Reliquien wurden jedoch nach längerer Zeit mit Mühe wieder aus demWasser gezogen, und ein Theil blieb in Besan^on." Es ist nicht gesagt, aberscheint sich aus dem Zusammenhange zu verstehen, daß die übrigen nach ih-rem Bestimmungsorte gebracht wurden. Das Messer hat sich in der Thatspäter in Trier befunden, sogar, gerade wie der Nock, doppelt, nämlicheinmal ward es lülZ mit dem Nocke im Petersaltar gefunden (vgl. die An-hang. N. Iba mitgetheilte Stelle des Trithemius), und außerdem war eslängst im Kloster St. Marimin vorhanden. Eneu erwähnt es hier Bl.lckll. »! Item das messer vnßers lieben Herren Jesu das er gebraucht hat amabent essen da mit geschnitten vnd tzcrteilt das osterlamph. Scheckmann setztaus Almannns und den Gests Trevirornm l»I. XIV a folgendes zusammen,das auch sein Reliquienbuch von St. Marimin lol. ö und ö bereits hat:bloleou voli oompos olkectu instar apis arß'umontoso pouoslautiorem bor-darum (llorigeros oüoros sagt das Buch Von St. Mar.) oolligentis vslo-rem, tlieeam oomponons pretiosissimis venustat roliquiis, tnnica vieleli-eet ckomiu! inoonsntili eum uno clavurum eultroquo quo iäem ilominusIn eeva novissima äivisit agnum gasealem et parte orueis eximia, peploitem gloriose virginis blarie quo velat» erat (lominieae incarnaliouistempore salntante eam areiiangelu (tabriole eum gieotine ejusilem (Näm-lich diese beiden letzten Stücke befanden sich auch in der Mariminsabtei) ete.Enen weiß davon noch nichts, die Combination ist jedoch vielleicht älter, dasie sich auch in dem llsnardns Cöln läZI zum 1. Sept. findet. Daß Alman-nns dabei zum Grunde liege, zeigen seine Worte S. öS? volut apes äo ili-versis lloribus nectareum mellis llavum oomponit, sie vt ista llv ckiversismartzrum roliquiis oomposuit tbooam, in qua etiam oultellum recon>Ii^ilit quo Dominus nostnr otc. Eine Handschrift davon befand sich zu St.Marimin, eine andere zu St. Martin in Trier. Agroecins soll dann, wovonwieder die Gesten nichts wisten, das Messer der Johanneskirche, dem spätemMariminskloster, überwiesen haben. Die Combination ist einfältig genug;wenn diese Reliquien multv tempore im Doubs lagen, so hat sie ÄgroecinSnicht nach Trier gebracht. Sie zeigt aber wieder, wie wenig man sich ein Ge-wissen daraus machte, für Reliquien eine Geschichte zu schmieden. Doch nocheine wichtigere Folgerung läßt sich daraus ziehen. Die Worte des AlmannuS,der gewiß nicht das Messer allein genannt hätte, wäre ihm der Trierer Rockbekannt gewesen, beweisen von Neuem, daß im nennten Jahrhundert an die-sen gar nicht gedacht ist. Nicht einmal die zwei Trierer Handschristen, welchedie Bollandistcn gebraucht haben, ohne ihr Alter anzugeben, schieben ihnein. Man sieht auch hier, wie die ans den Zeitvorstellungen hervorgehendeVermuthung, Helena werde doch gewiß Reliquien nach Trier geschickt ha-ben, erst umherschwankte und umherrieth, ehe sie sich entschloß, bei dem »n-genähte» Nock stehen zu bleiben. Die oben angegebene Zeitbestimmung desBnches, Ulli bis l lstv gründet sich auf die Vorrede desselben, wo Thiofrid