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[1] (1844)
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I. Tlclteftcr Te^t,

mitgetheilt von Vrower, Trierische Aimalen, IV, 2.

Hier geht die Urkunde nur bis zu der Erwähnung des Agritius,der auch nicht als Antiochener bezeichnet wird. Von der heiligenHelena, von ihrer Geburt zu Trier, von allen ihren Reliquien, alsoauch vom heiligen Rock, wird nichts gesagt.

Dieser Tert konnte möglicher Weise schon im 8. Jahrhundert ent-standen sein. Nicht früher, denn erst in dieser Zeit ist die siegende vonden Schülern des Apostels Petrus, Eucharius, Valerius und Maternusaufgekommen "), die hier als Gründer des Bisthums Trier erwähntwerden.

Brower sagt, er gebe die Urkunde nach einer sehr alten Hand-schrift. Masenius bemerkt, dieHandschrift sei von verdächtiger Glaub-würdigkeit, er hat aber gar keinen Grund für die Anklage, als daß inseinem Eremplar freilich die h. Helena und die h. Tunica erwähntwerden. Wenigstens gesteht er ehrlich genug dabei, daß sein Eremplarerst im 1U Jahrhundert geschrieben sei. Daß in Browcrs Eremplarmehr gestanden, daß er es aus irgend einem Grunde weggelassen habe,um es vielleicht später irgendwo einzurücken, daran ist gar nicht zudenken. Gleich nachher erörtert er weitläufig die Reliquien und dieHeimath der Helena, giebt zu, daß vor dem l I. Jahrhundert niemandin Trier etwaS von dem Rocke gewußt habe, findet, daß überhauptniemand seine Ansprüche an Helena beweisen könne. Das Altes wäreunmöglich, wenn er in seiner Urkunde ein Zeugniß darüber gehabthätte °). Was den h. Nock insbesondere betrifft, so hält er sich auf

s) Diese Behauptung wird heutigen Tages schwerlich Anstoß erregen, nachdemselbst Döllinger KGesch. I, 73 (Ausg. von I8Z6) eingeräumt hat, das Bis-thum Trier sei im vierten Jahrhundert entstanden. Hontheim, wenn auch mitnicht ganz vollständigem Material, hat die Sache schon ins Reine gebracht undder wackere Pater Maurus H illar keinen Punkt seiner Beweisführung erschüttert.

b) In den Anmerk. zu der citirten Stelle Browers.

c) Vgl. auch seine Bemerkungen bei klontbeim biüt. sigl, I. XXXII: omninobaue geimatis «lignitatem a 8. kuebario ?elni ölsoipul» ack so allatam,posteague //e/enas et Lonstsntioi kavone, Xgritiv se novo, 8zckvsstrixontilieis aucloritate, sancitain, gloniantun omnes,

eti'am ve!'Z!0ll/e>? 8zlvestri kenekcium et venba nelerentea.

^ecige grimatum post Xlges Trevir ubigueHuem tibi Koma novo lege äst st veteri.

Als alt erkennt er also nur diesen letzten Theil der Ueberlieferung an.