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lleliquie, inäulAentisque bicelesie llollegiatae Oiui Xrcbiepi-scopi Nart^ris paulini iv Treueri: darunter ein ähnlicher Holzschnitt.Auf der ersten Seite als Randverzierung ein Holzschnitt von entschiede-nem Kunstwerth: Blätterwerk, in dessen Mitte ein bedeutungsvollerAffe thront. 14 Bll. (das letzte weiß) in 4, mit Signaturen, ohneSeitenzahlen und Custoden. s. I. a., doch offenbar aus derselben Offi-zin und mit denselben Typen, wie das vorige. Bei beiden hat die Sig-natur X 6 Blätter. Aehnlichen Inhalts mit jenem, doch ohne Erwäh-nung des heiligen Rockes.
Viüelis vertu verissimaque narratio üe Nonasterio beute Neriseil littus martirum: de Tunica guoque beule Narie vir^inis cetsris-gue sueris ibi«lsm religuii». Darunter ein Holzschnitt, ein langes Hemdvorstellend, oben die Jungfrau, an den Seiten St. Pontian und St.Veit. 6 ungez. Bll. in 4, mit der Signatur X ij, X iij. s. I. s. AlsVerfasser nennt sich im Eingang kruter lobannes sie ssnto Vuanäalino,Prior des Klosters. Er erwähnt Maximilian, der ,,durch göttlicheEingebung" den Rock Christi suchen ließ; eben so das Jahr 1513, inwelchem dort ein großes Stück von dem weißen Mantel Christi (Luc.23, 11) mit andern Reliquien aufgefunden ward. Das Buch wird1314 von Enen 36 b citirt. Die Tunica der Maria wird weitläuftigbeschrieben, ganz in der confusen Art, wie man den Nock zu schildernpflegt.")
Inkos posite sacrosävcte reliquie in monasterio sancti Natbieapostoli, extra muros civitatis Treueren, pis ebristi fnleliuni üeuo-lioni ostenili consusuerunt. 4 Bll. in 4 mit Sign., ohne Seitenz.Schlußschrift: bll a blenrico Xouesiense iinpressum. Xnno äni Nil-lesimo OuinAentesimo uicesimo guarto. Erwähnt Bl. 2 nur kurz desAgritius und der Tunica; bei Matthias kommt nichts Bemerkenswer-thes vor.
Aus den eben angeführten Angaben Enens geht hervor, daß auchin damaliger Zeit gegen den Trierer Rock geschrieben sein müsse; dennWenn er auch das Gedicht vom König Orendel als eine solche Gegenschriftansieht, so spricht er doch ausdrücklich von mehreren Büchern. Dasselbeist auch aus einer Andeutung Luthers zu schließen, der in seiner Ver-mahnung an die Geistlichen auf dem Reichstag zu Augsburg 133V, aneiner Stelle, wo er außerdem noch ganz die richtige Bezeichnung fürden Trierer Rock gefunden hat (XVI. 1139 Walch) sagt: ,,Wie her-
*) bist et lts materia mininilum subtili so vallie teaui, inultum tum iZnota,«liligenter aö iuvieem cvinpressa. Iu qua mire ac multe lieosissimiquetlores eeruuulur, tum iguota Speele, ut nuttus etiam atteute inspiciensintelligere possit. Habet quiäem consuturus vstse subtiles in latere si-nisten specinsissime ae magistraliter kormatas et tam artibeioso, utpraenntati principes ailirmarent beatam virginem tates suis propriis sau-ctissimisque manibus eonsuisse. Und so scharffinnig geht es fort.