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IV.
Er wird Bischof zu Hippo.
Bey dem Zulauf, den er mm bekam,schienen Ketzer und Rechtgläubige miteinan-der zu wetteifern, und sein Ruf fleug an,sich durch die ganze abendlandische Welt aus-zubreiten. Valerius, der ihn zärtlich liebte,freute sich darüber, fürchtete aber, Augu-siin möchte ihm weggenommen, und von einerandern Gemeine zum Bischof erwählt wer-den. Um daher dieses Kleinod seiner Kirchezu sichern, sah er sich genöthiget, ihn aufeine Zeit lang an einem unbekannten Ort zuverbergen, und endlich, um ihn zu Hippo zufiriren, zu seinem Mitbischofe zu ernennen.Durch Alter und Schwachheit hatte Valeriusviel von seiner Brauchbarkeit verloren, undseine ungeheuchelte Demuth erscheinet eben soliebenswürdig, als die Bescheidenheit dcöAugnstins. Letzterer setzte dem Wunsche desBischofs und der ganzen Kirche einen starkenWiderstand entgegen, ließ sich endlich aberdoch bewegen, und nach dem Tode des Va-lerius war er der ordentliche Bischof vonH'ppo. (Im Jahre 395.)
Sein