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von allem losgebunden wäre, wie er es füreinmal nicht seyn konnte. Gütig bot er mirindessen, so lang ich hier wohnte, seinLandhans an. Vergilt ihm dieses, o Herr!in der Auferstehung der Gerechten! Baldnachher wurde er in meiner Abwesenheitkrank, ließ sich taufen, und starb, zumGlück für ihn und mich. Denn wie wehehätte es mir gethan, einen so treuen Freundnicht zu Deiner Heerde zählen zu dürfen!
Meinethalben war also Verecnndus be-kümmert, Nebridius hingegen hatte herz-liche Freude. Denn obgleich er kein Christ,und dem Jrrthum noch zugcthan war, denKorper Christi für einen bloßen Scheinkdr-per zu halten, so erhob er sich doch je mehrund mehr aus demselben, und forschte derWahrheit eifrigst nach. Bald nach mir cm-pfieng auch er die Taufe, gieng nach Afrika,diente Gott in Keuschheit und Eingezogen-heit, brachte seine ganze Familie zum Glau-ben, und starb. Er ist im Frieden dieserzärtliche Freund, im Schooße Abrahams,wovon er mich Unwissenden einst so manchesfragte. Er neigt nicht mehr sein Ohr zumir, meinen Lehren zu horchen, er trinkt sichjetzt satt an der Quelle der Weisheit. Doch
so