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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
Entstehung
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Gesunden so wohl schmeckt, dem Kranseilaber eine Strafe scheint, und warum eincntschwachen Auge das Licht verhaßt ist, wel-ches das reine Auge so wohlthuend erquickt.

VI.

Die Demuth findet es, der Stolz ahntes nicht.

So liebte ich endlich nicht mehr ein lee-res Gedankcnbild, sondern Dich selbsttNicht gelassen liebte ich Dich, deine Schön-heit riß mich mit Gewalt zu Dir, bald aberriß mich die Last der sinnlichen Gewohnhei-ten wieder von Dir ab. Da blieb mir DeinAndenken, ich war nun nicht mehr im Zwei-fel, woran ich mich halten sollte, obgleichich mit Schmerzen fühlte, daß ich noch nichtmit ganzer Seele an Dir hange; denn derverwesliche Körper belastet die Seele, unddie irdische Hütte drückt den zerstreuten Sinm

Auch war ich aufs innigste überzeugt,daß Deine ewige Kraft und Deine unsicht-bare Gottheit von Anfang der Welt her sichdurch die Schöpfung geoffenbaret babe; undstieg so in meinen Betrachtungen vom Kör-per zu der thierischen Seele, von dieser zu