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sie aber erfuhrdaß der Bischof dieses ver-bothen hatte, und die Thürlmtcr sie nichtzulassen wollten, gehorchte sie so will>g,daß ich selbst darüber erstaunte. Auch wennsie zu den Gedachtnißmahlen der Heiligen ih-ren Brodkorb und die Weinflasche in die Kir-che brachte, gab sie den größten Theil desmitgebrachten den Armen, genoß selbst nursehr weuig Wein, den sie noch überdieß mitWasser vermischte, und suchte so in all ih-ren gottseligen Uebungen mehr ihre Andachtals ihre sinnlichen Begierden zu befriedigen,Welches Hey vielen der entgegengesetzte Fallwar. Ambrosius verboth alle diese Opfer-mahlzeiten als einen Ueberrest der alreu heid-nischen Todtenopfer, der für viele ein An-laß zu Ausschweifungen wurde. Ohne Wi-derspenstigkeit ließ sich Monika dieses gefal-len , und opferte dafür dem Herrn ihre Ge-bete. Schwerlich hatte sie sich so leichtdurch einen andern Bischof von dieser Ge-wohnheit abbringen lassen; aber sie hiengmit ganzer Seele an Ambrosius, weil sieihn für den Erretter ihres Solmes hielt.Auch er schätzte sie ungemein hoch, und priesmich glücklich, eine solche Mutter zu haben.
II.