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Aber er entsetzte sich vor mir, wie vor ei-nem Feinde und ermahnte mich mit unge-wohnter Freymüthigkeit: wenn ich sein Freundheißen wollte, so sollte ich aufhören mit die-sen Scherzen. Erstaunt und verwirrt sprachich kein Wort mehr darüber, und wolltewarten, bis er wieder ganz hergestellt wäre.Doch nach wenigen Tagen wurde er in mei-ner Abwesenheit durch einen neuen Ficberan-fall meiner Thorhcit entrissen, um bey Dirzu meinem Tröste aufbewahrt zu werden.Innigst betrübte sich meine Seele darüber,und alles, was ich sah, war todt für mich.Meine Vaterstadt und das Haus meinerMutter waren mir unerträglich; was ich mitihm getheilt hatte, war mir jetzt zur schreck-lichen Plage; meine Augen suchten ihn al-lenthalben, und fanden ihn nicht; und ichhaßte alles, weil mir ihn nichts ersetzenkonnte. Oft fragte ich meine Seele: wa-rum bist du so gar betrübt? Und sie wuß-te mir keine Antwort zu geben. Sagte ichzu ihr: hoffe auf Gott! so gehorchte sie mirnicht; denn der Verlorne war für sie wirk-licher und besser, als das Gedankenbild,worauf ich ihr zu hoffen befahl. Nur Thrä-ncn trösteten mich, und waren an seinerStatt meine Fnude. Ich war unglücklich,
wie