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dadurch sein Glück verliert. Allerdings istes eine schöne Tugend nm das Mitleid; aberdas wahrhafte Mitleid besteht darin, daßman wünscht, lieber am andern gar keineUrsache des Mitleids zu finden. Oder wirdein Mitleidiger je begehren, daß Menschenunglücklich werden, damit er nur das Ver-gnügen des Mitleids genieße ? Nie wünsch-te ich zu leiden, was ich sah; aber gerneließ ich mich von diesen Mahrchen kitzeln,obgleich, wie wenn man ein Geschwür kratzt/nur eine desto heftigere Hitze und haßlichererEiter darauf erfolgte. — Ein solches Leben,konnte man es ein Leben heißen, o meinGott?
III.
Er sehnt sich nach Weisheit.
Ich sah und horte Processe, und die Be-gierde erwachte in mir, auch hierin vorzüg-lich zu werden. Ich that stolz darauf, derErste in der Schule eines Redners zu seyn.Doch war ich gemäßigter, als die sogenann-ten Zerstörer, a) und unschuldig an ihren
Unfugen.
a) So wurde eine Gesellschaft Studierender
auf der Akademie zu Karthago genannt,
die