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Ich besudelte die Freundschaft mit dem Un-rath der Begierden, und verdunkelte ihreReinigkeit mit Wollust Und doch , so schänd-lich und ehrlos ich mar, so angcnebm undgefallend bestrebte ich mich, aus übermäßi-ger Eitelkeit, zu scyn. Der L>ebe stürzteich mich emgegcn, mit dem Wunsch, ge-fangen zu werden. Aber, o mein Gott! mitwelcher Bitterkeit besprengtest Du meineFreuden! Freudig ließ ich mich in geheimeBande verstricken, um mit den eisernen Ru-then der Eifersucht, des Argwohns, derFurcht, des Zorns, des Zanks dafür gczüch-tiget zu werden.
II.
BcwcincnSwürdige Thorheit.
Besonders hatte das Theater hinreissendeLockungen für mich; denn es gab mir Bildermeiner innern Qualen, und Zunder meinesFeuers. Was ist es doch, daß der Menschseine Wollust daben findet, Trauerszenen be-weinen zu können, die er selbst nicht erlebenmöchte? Und doch will er weinen, und derSchmerz dabey ist seine Freude; was ist esanders, als dk beweinenswücdigste Thorheit!
Um