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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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liche Erinnerungen, denen zu folgen schimpf-lich für mich wäre. Ich glaubte, Du schwie-gest , und nur sie rede dieses, und verwarfmithin in ihr Dich selbst. Mit solcher Blind-heit rannte ich dem Laster zu, daß ich esz» einer Ehrensache machte, unter meinenJugendfreunden nicht der mindeste in Schand-thatenzu scyn, und es war mir hierin ebensosehr um ihr Lob, als um das Laster selberzu thun. Hatte ich es den Lasterhaftestendarin nicht gleich gethan, so erdichtete ichLasterthate», als wenn ich sie gethan hatte,um nur nicht weniger, als sie zu scyn, undmeiner Tugend wegen von ihnen verachtetzu werden. Selbst meine Mutter sorgtenicht genug für die Erhaltung meiner Keusch-heit, indem sie es ihrem Zwecke für hinder,lich hielt, mich durch das Band der Eheim Zaum zu halten, da beyde Aeltcrn einenGelehrten aus mir machen wollten, unddaher fürchteten, die Fesseln der Ehe möch-ten mich daran hindern; der Vater aus Eitel-keit, die Mutter, in Hoffnung, die Wissen-schaften würden mir den Weg zu Dir, oGott! bahnen. So erkläre ich mir ihr Be«tragen gegen mich. Alle Zügel waren los,ohne Hinderniß durfte ich mich jeder Freudeüberlassen. Doch wem erzähle ich das?

Nicht