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eines hoffnungsvollenKnaben. WasVirgil vom Zorn der Güttin Juno erzählte,mußten wir mit eignen Worten wiederholen,und der erhielt den größten Ruhm, der dieseLeidenschaften am besten ausdrucken und nach-ahmen konnte. War das nicht Rauch undWind? Gab es sonst nichts , unsere Spracheund unfern Verstand zu üben? Allerdings !Deinem Lobe, Herr! in Deinen Schriftenhatte die Palme meines Herzens geweiht seynsollen. Doch man opfert den abgefallenenEngeln auf mehr als eine Weise,
Was Wunder also, daß ich von einerThorheit in die andere fiel, und Deiner ver-gaß , o Gott! Schone Thaten, wenn sie mitungekünstelten Worten erzahlt wurden, wurdengetadelt; aber schändliche Thaten prachtig undschwulstig erzählt, empfiengen Lob. Ein Feh-ler gegen die Sprachlehre mißfällt ihnen mehr,als die Uebertrettmg Deiner Gebote. Dusiehst dieß, Herr! und schweigst, bist lang-müthig, und sehr barmherzig! Aber wirstDu stets schweigen? Nein! Du rettest dieSeele aus diesem ungeheuren Abgrunde, dieDich sucht, die nach Deinen Freuden dürstet,und deren Herz Dir sagt: „Ich habe Dein„Angesicht gesucht. Dein Angesicht will ich
suchen!