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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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lesen lehrten. Aber nun wollte ich lieber de»ganzen Roman des Aeneas, als diese ver-gessen. Das war Jugendsünde! Eins undEms ist zwey, zweymal zwey ist vier, daSwar mir ein verhaßtes Gcleyer, aber jeneshölzerne Pferd voll Krieger, Troja's Brand,und der Schatten der Crcusa, die süssesteFreude meiner Eitelkeit. Der süße SchwätzerHomer gefiel mir nicht; denn die Beschwerde,fremde Sprachen zu lernen, besprengte alleAnmuth seiner Fabeln mit Galle. Ich wußtedie griechischen Worte nicht, und sollte sieunter Schrecken und Schlagen lernen: hinge-gen das Lateinische war meine Muttersprache,und ich lernte sie ohne Fnrcht und Marterunter den Schmeicheleyen meiner Amme, denScherzen meiner Hausgenossen und den Freu»den meiner Gespielen.

Erhöre, v Gott! meine Bitte, daß mei-ne Seele nicht unter Deiner Zucht erliege,und ich nicht nachlasse, Deine Erbarmnissezu bekenne»; durch sie rettetest Du mich vonmeinen lasterhaften Wegen, auf daß ich Dichinniglich liebe, und Deine Hand auS ganzemHerzen umfasse, und sie mich bewahre voraller Versuchung bis zum Ende. Was ich als

Knabe