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2 (1905)
Entstehung
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63. Mag. Christen Olufsen Bager, Propst in Faxe.

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Die umständliche Zeitbestimmung nach dem Patron, NielsTrolle, dem Lehnsmann Hugo Lützow, der Amtstätigkeit von BischofSvane und des Pröpsten Ebbe Brun, entspricht der Gepflogenheitjener Zeit.

63. Mag. Christen Olufsen Ihlger, Propst in Faxe.1649—1710.

hristen Bager ist am 13ten August 1649 in Lund geboren.Er war der jüngste Sohn des damaligen Rektors derdortigen Kathedralschule Oluf Bager, nachmaligen Lektorsder Theologie am Gymnasium, späteren Professors der Theologiean der neuerrichtotcn Universität Lund. Seine Mutter war MarinoLauridsdatter, die er jedoch nicht gekannt hat, denn sie starbschon im Jahre 1650 als der Knabe kaum 1 Jahr alt war. Dadie Leitung der Kathedralschule seinem Vater anvertraut war, soist mit Sicherheit anzunehmen, daß er auf dieser Anstalt und aufdom Gymnasium unterrichtet wurde und zwar mit gutem Erfolge,denn im Jahre 1669 konnte er, 20 Jahre alt, auf die Universitätseiner Vaterstadt entlassen werden, um sich hier, auf der AcademiaCarolina, dem Studium der Theologie zu widmen und sein Trienniumzu absolvieren. Gegen den Schluß des Jahres 1672 ging er nachKopenhagen und wurde hier am Ilten Dezember immatrikuliert,die Universitätsmatrikel bezeichnet ihn als „Christiemus OlaiBaggerns, ex academia Carolinensi Lundensi “,') als Privatpräzeptorerhielt er den Professor Thomas Bartholin. Gewiß war für diesenWechsel der Hochschule zunächst das Streben nach weiterer Aus-bildung und der Wunsch maßgebend, andere Verhältnisse und andereSitten kennen zu lernen, wahrscheinlich bewog ihn aber auch dioLiehe zum Lande seiner Vorfahren, die dänische Universität zuwählen, denn sonst hätte er ja ebenso wohl nach Greifswald oderRostock gehen können, wo damals viele Schweden studierten. DieLehrer allein konnten jedenfalls keine starke Anziehung ausüben;der Professor theol. Georg Witzleben war schon ein älterer Herr;Erasmus Vinding, der seit 1664 Geschichte und Geographie las,dürfte einem Theologen in älteren Semestern wenig geboten haben;Matthias Jacohaeus, seit 1668 Professor linguae graecae, scheintallerdings gewisse Lehrergaben gehabt zu haben, der eigentliche

') Birket Smith: 1. c. 2, 29.