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Blüthen aus Italien : [Gedichte]
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Des eignen Kind's nicht schont. Was sonst den

Hunger stillt,

Reizt ihn zu neuer Much. Vom FeuerDer Zwietracht surchtbarlichEntbrannt, sieht man die Bürger sichZerfleischen wie Hyänen, Gift in Zahn und Kralle.Es tobt ein Krieg von Allen wider Alle;

Das grofle Kaiserreich gleicht einem Balle,

Den der Parteien Wulh dem in die Hände wirft,Der höhern Kaufpreis beut für eine Krone,

Befleckt nicht nur vom Blute der Nerone,

Auch von der Völker Blut, die zu der Menschheit

Hohne

Wahnsinn'ger Herrschsucht Schlund hinabgeschlurft.Doch wird daS Maas einst voll. Den rüstigen

Barbaren —

Der Römling spöttle nur! — legt dann die NemesisDas Rachschwsrt in die Faust. Schon Varus har'S

erfahren,

Wie schwer der Arm sey dieser rohen Schaar«».Rom selbst wird ihn einst fühlen. Riß auf RißStürzt Pfeiler über Pfeiler ein. Verschmähte GötterVersagen ihren Schutz. Wo zeigt sich noch ein Retter?Ein ZinS, den Feigheit zollt der Horden lühnemMuch,

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