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im Heroismus? versuchen, er entschloß sich zu einer osssio bonorum,der Lorbeer des großen Unbekannten wurde taxiert, um große be-kannte Schulden zu decken — und so entstand in hungriger Geschwin-digkeit, in bankrotter Begeisterung das Leben Napoleons, ein Buch,das von den Bedürfnissen des neugierigen Publikums im allgemeinenund des englischen Ministeriums insbesondere gut bezahlt werden sollte.
Lobt ihn, den braven Bürger! lobt ihn, ihr sämtlichen Philisterdes ganzen Erdballs! lob ihn, du liebe Krämertugend, die alles auf-opfert, um die Wechsel am Verfalltage einzulösen — nur mir mutetnicht zu, daß auch ich ihn lobe.
Seltsam! der tote Kaiser ist im Grabe noch das Verderben derBriten, und durch ihn hat jetzt Britanniens größter Dichter seinenLorbeer verloren.
Es war Britanniens größter Dichter, man mag sagen und ein-wenden, was man will. Zwar die Kritiker seiner Romane mäkeltenan seiner Größe und warfen ihm vor, er dehne sich zu sehr insBreite, er gehe zu sehr ins Detail, er schaffe seine großen Gestaltennur durch Zusammensetzung einer Menge von kleinen Zügen, erbedürfe unzählig vieler Umständlichkeiten, um die starken Effekte her-vorzubringen. — Aber, die Wahrheit zu sagen, er glich hierin einemMillionär, der sein ganzes Vermögen in lauter Scheidemünze liegenhat, und immer drei bis vier Wagen mit Säcken voll Groschen undPfennigen herbeifahren muß, wenn er eine große Summe zu bezählenhat, und der dennoch, sobald man sich über solche Unart und dasmühsame Schleppen und Zählen beklagen will, ganz richtig entgegnenkann: gleichviel wie, so gäbe er doch immer die verlangte Summe,er gäbe sie doch, und er sei im Grunde ebenso zahlsähig und auchwohl ebenso reich wie etwa ein anderer, der nur blanke Goldbarren liegenhat, ja er habe sogar den Vorteil des erleichterten Verkehrs, indemjener sich auf dem großen Gemüsemarkte mit seinen großen Gold-barren, die dort keilten Kurs haben, nicht zu helfen weiß, währendjedes Kramweib mit beiden Händen zugreift, wenn ihr gute Groschenund Pfennige geboten werden. Mit diesem populären Rcichtumc desbritischen Dichters hat es jetzt ein Ende, und er, dessen Münze sokurant war, daß die Herzogin und die Schneidersfrau sie mit gleichemInteresse annahmen, er ist jetzt ein armer Waller Scott geworden.Sein Schicksal mahnt an die Sage von den Bergeisen, die neckischwohlthätig den armen Leuten Geld schenken, das hübsch blank undgedeihlich bleibt, solange sie es gut anwenden, das sich aber unterihren Händen in eitel Staub verwandelt, sobald sie eS zu nichts-würdigen Zwecken mißbrauchen. Sack nach Sack öffnen wir WalterScotts neue Zufuhr, und siehe da! statt der blitzenden, lachendenGrösclstein finden wir nichts als Staub und wieder Staub. Ihnbestraften die Bergeisen des PnrnassuS, die Musen, die wie alle edel-