stellen, wegen der Feindschaft, welche dieser gegen seinen Va-ter den Dauphin gehabt, noch wollte er die Königin, seineGemahlin, zu Rathe ziehen, weil er fürchtete, daß dieseihm jemand aus der Partei Choiscul nennen möge, sür dieihr Haus seit der Allianz von 1766 immer vortheilhaftgestimmt gewesen.
In dieser Verlegenheit wandte er sich an seine Tanten,Töchter von Ludwig XV, welche ihn immer sehr liebgehabt, und deren guter Ruf noch durch die kindliche Pflegegewonnen, die sie ihrem Vater in seiner letzten Krank-heit mit Gefahr ihres eignen Lebens erwiesen.
^lesckaines, o'^toit lour litro, eroionr an uomlzrocle trois, cko^zui« c^ue iVIaclarno kl,ouiso s'etoit laü tiav-luolito au Mouasröro cko 8l. Douis; ollos vivoiour <1aii!>une Union rouckcanro ei c^ue I on renconlre lavernenlclans le inonclo. Die altere von ihnen, Adelheid, wel-che mehr Geist hatte als die andere, bestimmte die Wahldes jungen Monarchen auf Herrn von Maurepas. An-fangs dachte man an Herrn von Machault, einen Mannvon großen Ansichten, dabei rechtlich und erfahren. Alleinunglücklicher Weise erinnerte man sich, daß wahrend seinerVerwaltung, denn er war schon einmal Minister gewesen,er Streitigkeiten mit der Geistlichkeit gehabt, weil erwollte, daß diese in Vcrhaltniß ihrer großen Güter an denStaatslasten Theil nehmen solle. Eine Person, in welchedie Prinzessinnen ein unbegrenztes Vertrauen setzten,wurde hierüber zu Rathe gezogen, und diese nannte Herrnvon Maurcpas, <^ui, clisoit ollo, etoil dien vu cko tourle nrouclo.
Auf diese Weise wurde denn Herr von Maurepaserster Minister, der, wie der Herzog von Lewis bemerkt,so wenig Charakterstärke besessen, daß er nicht einmal seineeigene Frau habe beherrschen können. Alles was das