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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
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HauS - und Ehefrau, und manchem verwaisten Kindeseine rechte Mutter wieder geben."

Seid uns nicht Götter Ihr Fürsten, und nicht

Göttinnen, Ihr FrauenUnserer Könige, nein, verbleibet uns würdigeMenschen.

Eine Mutter dreier Kinder, die im 2k>. Jahre starb,hat diese Zeilen geschrieben. Sie hieß Maria Mnioch.

So wie sich in einem frommen Auge die Welt spie-gelt, so ist und so bewegt sie sich.

Die Königin begleitete den König auf allen seinenReisen. Ueberall kamen ihnen die Liebe und die Be-wunderung der Nation entgegen, und die Wurzeln, diediese tief in den Boden getrieben, haben noch lange ge-halten , nachdem manches Andere sich als unzuverlässig er-wiesen hatte. Eine häusliche Frau voll Reiz und Anmuth,blos ihrem Gemahl und ihren Kindern lebend, hat schonan sich etwas Bezauberndes. Und diese Frau war eineKönigin.

Auch auf dem Zuge nach Sachsen 3806 begleitetedie Königin ihren Gemahl. Hier begann die schwerePeriode, als das Unglück, das sie lange geahndet hatte, soschnell und reißend über ihr Haus und ihre Kinder ein-brach. — Nach der schrecklichen Auflösung, die das Heerbei Jena und in Erfurt erlitt, konnte nur die schnellsteFlucht sie retten. Sie ging mit dem König erst nachKönigsberg, und das folgende Jahr von da nachMemel.