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Zugleich stiftete der König für diese große Zeit denOrden des eisernen Kreuzes, der nur in diesem Kriegeerworben und verliehen, und der mit dem Ende desselbenfür immer geschlossen wurde.
In der Stiftungs-Urkunde, die der König selbstentworfen, redete er folgende einfache Worte:
,,Jn der letzten großen Katastrophe, von welcher fürdas Vaterland alles abhangt, verdient der kräftige Sinn,der die Nation so hoch erhebt, durch ganz eigenthüm-liche Monumente geehrt und verewigt zu werden.
„Daß die Standhaftigkcit, mit welcher das Volk dieunwiderstehlichen Nebel einer eisernen Zeit ertrug, nichtzur Kleinmüthigkcit herabsank, beweist der hohe Muth,der jetzt jede Brust belebt, und welcher, nur auf Reli-gion und treue Anhänglichkeit an König und Vaterlandsich stützend, ausharren konnte.
„Wir haben daher beschlossen, das Verdienst, welchesin dem jetzt ausbrechenden Kriege entweder in wirklichemKampfe vor dem Feinde oder außerdem im Felde oderdaheim, in Beziehung auf diesen großen Kampf umFreiheit und Selbständigkeit erworben wird, besondersauszuzeichnen, und die eigenthümliche Auszeichnung nachdiesem Kriege nicht wieder zu verleihen."
Der Orden des eisernen Kreuzes wurde in zweiKlassen getheilt, wovon der der zweiten am Knopfloch undder der ersten auf der Brust getragen wird. Das Groß-krcuz ward nur für eine gewonnene Schlacht oder für dieWegnahme oder Verteidigung einer Festung gegeben.
5) Das Ordenskrcuz zweiter Klasse -erhielten im heiligen KriegeS816 Unteroffiziere und Gemeine. Dann 3547 Offiziere.