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weift, in dem Eifer, mit welchem die Jünglinge ausallen Standen zu den Waffen greifen und unter dieFahnen meines Heeres sich stellen; in der Bereitwilligkeit,mit der gereifte Männer, voll Verachtung der Gefahr, sichzum Kriegsdienste erbieten, und in den Opfern, in wel-chen alle Stande, Alter und Geschlechter wetteifern, ihreVaterlandsliebe an den Tag zu legen.
„Ein mit Muth erfülltes Heer steht mit siegreichenund mächtigen Bundesgenossen bereit, solche Anstrengun-gen zu unterstützen. Diese Krieger werden kämpfen fürrinsre Unabhängigkeit und für die Ehre des Volks. Ge-sichert aber werden beide nur werden, wenn jeder Sohndes Vaterlandes diesen Kampf für Freiheit und Ehretheilt.
„Preußen! zu diesem Zwecke ist es nothwendig, daßeine allgemeine Landwehr und ein Landsturm eingeleitetwerde. Ich befehle hiemit die Erstcrc, und werde denLetztern anordnen lassen. Die Zeit erlaubt nicht, mitmeinen getreuen Ständen darüber in Bcrathung zu tre-ten. Aber die Anweisung zur Errichtung der Landwehrist nach den Kräften der Provinzen entworfen. Die Re-gierungen werden selbige den Ständen mittheilen. Eileist nöthig, der gute Wille jedes Einzelnen kann sich hierzeigen. Mit Recht vertraue ich auf ihn.
„Mein treues Volk wird in dem letzten entscheidendenKampfe für Vaterland, Unabhängigkeit, Ehre und eige-nen Hccrd, Alles anwenden den alten Namen treu zu be-wahren , den Unsere Vorfahren Uns mit Ihrem Blute er-kämpften.
„Meine Sache ist die Sache meines Volks, und allerGutgesinnten in Europa."
Zugleich erklärte der König, daß er und alle Prinzenseines Hauses an der Spitze der Landwehr ständen.