Zu denen, die sie am frühesten richtig bcurthcilt ha-ben, gehören in Deutschland vorzüglich Stein, Harden-berg, Scharnhorst, Gncisenau, Bvyen, Schuckmann undnoch einige andere verehrte Namen, sammtlich durchDienstpflicht n dem Hause Hohenzvllern verwandt. Dengroßen Antheil, den diese an der Gesetzgebung genom-men, den Sinn, in dem sie gewirkt, würde man abergar nicht begreifen können, wenn man sich kein klaresBild von der Zeit machte, in der sie gewirkt haben.
Das Leben der Könige gehört der Geschichte. Mankann es nur zeichnen, indem man das erzahlt, was sie ge-than, die Staatsinstitutioncn darstellt, die sie gegründet, dieFolge der Gesetze, die sie gegeben haben. — Die Bildnisseder Könige können nur in Mosaik gemalt werden. Thatcn,Institutionen, Gesetze sind der Stoff, aus denen man ihrGemälde zusammensetzen kann. Jede Schmeichelei istihrer aber unwürdig, denn für diese stehen sie zu hochauf dem Gipfel der Gesellschaft.
Das Unglück von 1806 und 1807 ist schon im Vo-rigen erzählt. '
So groß auch die Uebcrlegcnheit der feindlichenStreitkräfte scyn mochte, so war doch nur ein Gefühl,und nur eine Stimme: So durfte das Heer vonFriedrich dem Großen nicht untergehen, sodurften die Festungen nicht fallen, so durfteseine Hauptstadt nicht übergeben werden, sodurfte sein Erbe, in fast weniger als siebenMonaten nicht zerstreut werden.
Dieser Blitz hatte ein großes Licht in die Tiefenaller Verhaltnisse der Gesellschaft geworfen.