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Friedrich Wilhelm der Dritte
Entstehung
Seite
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zu heben für gut findet, vom Lande kann gefordertwerden.

Freilich geht dieses Regieren zu Ende. Bonapartcnhat es bis nach St. Helena gebracht, und Ludwig derVierzehnte war auch am Ende seines Lebens so weit,daß ihm der Staatsrath erklärte, daß er kein Mittelmehr wisse, weder ehrenvoll den Krieg fortzusetzen, nochehrenvoll den Frieden zu schließen, — worauf der Königdann bittend soll gefragt haben: Ob sie denn garkeins mehr wüßten? Allein wie viel leidet ein Land,ehe es zu Ende ist?

In jedem Zustande der Gesellschaft giebt es gewisseMittel, wodurch man die Freiheit und das Eigenthumsichern kann. In jedem liegen die Federn anders vcr-thcilt. Wie sie liegen und wo sie liegen, das zeigr dieGeschichte, wenn sie von Männern wie Moser darge-stellt wird.

In einem Staate von der Größe wie Frankreich, istein unabhängiges Staatsministcrium die erste Staatsin-

„LG sehe das hohe Ideal wohl, sagt Moser in der Borredezur Osnabrücker Geschichte, und ich konnte Männer nennen,die es noch deutlicher sehen, als ich, wohin die Geschichte mitder Zeit gebracht werden kann. Wer es erreicht, dem willich von ganzem Herzen Glück wünschen. Sie wird aberrecht vielen Menschen, und nicht blos einzelnen Standenunter denselben nutzen müssen, insbesondere aber den Bürgerund Landmann lehren, wie er in den mancherlei Re-gierungsformen, und deren sich immer verän-dernden Spannungen, Freiheit und Eigenthumam sichersten erhalten könne.