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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
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Heine und Consorten.

Sie prophezeiten schöne Zeiten,

Darüber läßt sich gar nicht streiten.

Und doch was Anders kommt hinfür:Der große Krach'steht vor der Thür!

Der Reformrabbi Ritter zu Berlin hat sich auch zu einerschwindelhaften Höhe erhoben, von welcher er auf die armenGoyim herunterschaut. (Erich Lehnhardt:Die antisemitischeBewegung." Zürich 1884.) Ritter prophezeit:

Wir sind ein Gradmesser geworden für den Culturzustandder Völker, in deren Mitte wir wohnen. . . . Wir sind nach derPropheten Wort bestimmt, zum Lichte der Nationen blindeAugen zu öffnen, die Gefesselten zu befreien und ausdem Dunkel zu führen die Bewohner der Finsterniß.Freut Euch also, Ihr Andern, die Ihr uns habt, daßein Theil unter Euch lebt, der wahrhaft an Gottglaubt."

Wir haben in vorliegender Schrift S. 178181 Gesetzefür die Juden gebracht. Wie sich die Christen in Galizienfreuen können,daß sie die Juden unter sich haben"u. s. w., das hatDer orthodoxe Israelit" (siehe hierS. 18) mit einer nackten Unverschämtheit ausgesprochen.

Für den edlen Rabbi Ritter

Ist die Wahrheit herb und bitter.

So wie die Lüge unverschämt,

So ist die Wahrheit unverbrämt.

Ein Volk betrügen und berauben,

Das wär' der wahre Gottesglauben.

Das ist zum Unglück noch der Hohn

Von einem frommen Levisohn:

Der Bauer, von Haus und Hof vertrieben.

Soll seine Räuber auch noch lieben,

Die wahrhaft ihn zuerst berauben,

Um wahrhaft dann an Gott zu glauben.

So was ist noch nicht dagewesen,

Was Rabbi Riller gibt zu lesen.

Die Goyim sind doch gar zu dumm,

Vielleicht kriegt mau sie doch herum.

Die Hunderte von Menschenhändlern in Galizien,welche die Bauern um ihren Besitz betrügen und diese armen