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Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
396
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396 Heine und Consorten.

ihnen unentbehrlich, die Juden können Alles, die wissen Alles,die ersetzen Alles, die Goyim aber können gar nichts er-setzen, aber sie müssen mit der Zeit Alles versetzen! Wozusind die Versatzämter erfunden worden?

3. Der christliche Glaubensbote ist null, er verschwindetvor dem jüdischen Handelsmissionär, Die jüdische Mission,das ist die wahre Religion!

Wie glücklich ist ein Dorf, in welches zieht hineinDer Shylok als Missionär mit seinem Wechselschein,

Er jagt den Bauern von Haus und Hof davon,

Und das ist die beglückende Mission.

Wo diese Missionäre in ein Land tausendweis kommen,Da hat das Glück der Bauern immer mehr zugenommen,Und wenn der Jud' einbricht mit seiner Wechselschraube,So ist das mehr Werth, als der ganze christliche Glaube.Wie sind diese dummen Bauern noch gar so weit zurück,Sie verstehen ihren Vortheil nicht und weichen aus ihrem

Glück.

So lehrt es dieser neueste Apostel der Deutschen,

Er möchte alle Bauern in ihr Glück hineinpeitschen.

Wenn aber die ganze Geschichte ein trauriges Ende nimmt,Dann werden die frommen Missionäre am Ende gar

> verstimmt!

Das ist doch schon mehr als Erdreistung.

Das ist eine unglaubliche Leistung:

Statt dem Glaubensboteu kommt der Handelsmissionär,

Statt dem heiligen Severin kommt ein Bünkeljud' daher.

Es haben sich schon christliche Stimmen vernehmbar ge-macht, dahin verlautend, es solle auf der Elisabethbrücke inWien dem heiligen Severin, dem Apostel Oesterreichs, ein Stand-bild gesetzt werden. Wenn es nach dem Kopfe der großenLamden (d. i. eines, der mit Gelehrsamkeit behaftet ist) geht, somüßte ein Handelsmissionär mit dem obligaten Bünkel (Bündel)auf dem Rücken daselbst zur Verehrung aufgestellt werden.

4. Die Juden als Erzieher der Deutschen bis zumzwölften Jahrhundert! Durch sieben Jahrhundertehaben diese blöden, undankbaren Deutschen sich gar nicht mehrdaran erinnert, wer sie eigentlich erzogen hat, und biszum Ende des 19. Jahrhunderts schon Alles vergessen!