Icr Standpunkt des Futors. Heines tnlinndischcr Haß eontraCljrijicnlhuin. Sein licliebtes „Hunde"-Schiinpsen. Jas Kljristentijnuieine Krankljeitspenodc der Menschheit. Wach außen ljcucht'erisch einchljrist, im Kern ein ewiger Jude. Saphir über Keine.
Wir haben es hier in erster Linie nicht mit Heine, deniLiederdichter, nicht mit seinem poetischen Talent, nicht mit seinergewandten Form der Darstellung zu thun, denn darüber istschon mehr als genug geschrieben worden; unsere Aufgabe solles sein, die Stellung Heines zum Glauben und zur Sitte despositiven Christenthums zu betrachten, auf die ziemlich offendaliegenden Ursachen seines bei jeder Gelegenheit losbrechendenHohnes und Spottes über dasselbe hinzuweisen, die talmndischeVerbissenheit gegen die Lehre vom Kreuze bloßzulegen und zubeweisen, daß seine Theologie eben so schadhaft gewesen ist,wie sein sittliches Leben, das er in echt cynischer Frechheitseinen Lesern nach allen Seiten bloßzulegen nicht nur keinenAnstand genommen, sondern sich desselbigen noch gerühmthat. Er hat mit seinem Buch der Lieder auch ein Buch derLieder lichkeit herausgegeben. Ob nun das Wirken des-selben ein segensreiches gewesen ist, darüber mögen christlicheVäter und Mütter entscheiden, deren Söhne oder Töchter sichdiesen Autor zu ihrem Liebling auserkoren und theilweise zuihrem Muster genommen haben.
Selbstverständlich haben wir es hier nicht mit dem tobtenHeine, sondern mit dem in seinen Schriften noch fortwirkendenAutor zu thun. Wenn wir Thatsachen aus seinem Lebenanführen, so geschieht das nur, um mittelst derselben seineSchriften zu beleuchten und nachzuweisen, wie sein Leben undsein Schreiben sehr oft harmonisch zusammenklingen.
Der Schreiber dieses hat schon 1845 und 184b im „Nebel-jungenlied" und dem „Deutschen Hiob", wie 1855 in „Keil-schriften" in Reimen das Wirken Heines geschildert, also noch