Druckschrift 
Zwei Buschmänner
(Börne und Heine)
Entstehung
Seite
180
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180 Börne und Consorten.

Stein auf dem Brunnen und er wurde weggerückt, so daß derBetreffende hineinfiel, so soll man schnell den Stein wiederdarauflegcn, und sagen: Ich muß mein Vieh hinübertreiben,"

S. 98:

„Es ist verboten zu erzählen von ihrem (der Akum) Lobe,sel bst zu sageu: Wie schön ist dieser Akum von Gestalt, um wieviel mehr (ist es verboten), etwas zu erzählen vomLobe seiner Thaten oder etwas von ihm als liebendwürdig darzustellen/'

Dieses Gebot halten mit einer großen Gewissenhaftigkeitdie Schreibjuden in sämmtlichen Rabbinerblättern, Besonderschristliche Geistliche werden entweder in Notizen oder in Leit-artikeln, oder in Romanen nur immer beschimpft. Wennaber ein Rabbiner ein schönes jüdisches Paar zusammenbindetund er mauschelt etwas sentimental Dufiges über dieses Paar,so wird auch der Dorfrabbi zu einem gelehrten Doktor, unddas Gemauschel wird immer zu einer „ergreifendenRede".

77. Uoch schönere Hesetze für die Jude» im Werkelst mit den Hoyim.

S. 105 wörtlich aus lors äö a 158, 1:

„Den Akum (Christen) verursache man nicht den Tod, aberes ist verboten, sie zu retten, wenn sie dem Tode nahe sind.Z. B. wenn man sieht einen von ihnen, der gefallen ist ins Meer,so ziehe man ihn nicht heraus, selbst wenn er bezahlen will.Deshalb heile man sie auch nicht, selbst für Geld, mit Ausnahme,wo Feindschaft zu fürchten ist, denn dann ist es selbst unentgeltlicherlaubt, wenu man sich nicht entziehen kann. Und eben so istes erlaubt zu versuchen ein Medikament an einen Akum,ob es nützt."*

S. 109:

„Wenn er (der Jude) gezwungen wird (zu schwören) und esist keine Entheiligung des Ramens (Gottes) in der Sache, so soller den Schwur in seinen: Herzen für ungültig erklären, weil ergezwungen ist zum Schwur, wie schon früher gesagt ist."

* Außerordentlich tröstlich für arme Akum, denen in Staats- oderMilitärspitälern von Staatswegen so lernbegierige Versuchs-Hcil-oder Heil-Versuchskünstler verliehen werden.