Börne und Consorten,
21
Bettler von Haus und Hof vertrieben wurden. Baruch ist einMeister im Declamiren, in Freiheitsentrüstung, in Toleranz,in Humanität und im Jgnoriren und Verschweigen voncomprommitirenden Thatsachen. Das ist von je dasPrincip der jüdischen Hetzer, welche die Christen unter einanderHetzen, um im Trüben ihr Geschäft betreiben zu können. Esist gebotene Nothwehr, den Taschenspielern mit Feder, Tinteund Papier auf die Finger zu schauen.
4. Wie Mrne die deutsche Motion mit der Wutlj und Hemeinljeiteines Kasenlialgljäiidlcrs verschimpft und lierspoltet, und die deutschenGimpel so gefällig sind, das M'es in Geduld sich von dem wnlljendenJuden gefallen zu lassen. Wie Mrne die Beschränkung der Juden-Lljen als einen grausamen Kindcrmord proklamirt!!!
Börnes Judeneifer, andere Nationen, besonders die Deut-schen, in deren Sprache der Jude schrieb, in der frechstenWeise mit ekeligem Miste zu bewerfen, ist bekannt.Kein Schriftsteller hat die deutsche Nation so verschimpft undverlästert, wie dieser aufgeblasene Jude. Die Franzosenhätten die Schriften eines Schriftstellers, der sie in dieserWeise behandelte, aus ihren Bibliotheken geächtet, der Deutscheläßt sich in Geduld von Inden ausbeuten und —- beschimpfen!Nur ein Beispiel von Hunderten.
Im Aufsatz: „Der Narr im weißen Schwan" (II. S. 140)sagt Börne:
„In Deutschland sind die Menschen geordnet wie in Biblio-theken die Bücher. Die großen und schweren stehen unten, diekleinen oben. Man muß sich bücken, einen Foliomenschen, manmuß steigen, eine Duodezseele zu fassen. Die deutschen Obern sindschön gebunden und haben goldene Titel, die untern sind auchgebunden, aber wie die Schweine, und haben kein Ansehen." —
„Das Geheimniß jeder Macht besteht darin: zu wissen, daßandere noch feiger sind als wir."
„Der Deutsche liebt bescheidenes Rechten, mäßiges Fordern,sanften Tadel, stille Vorwürfe. Darum muß man, um auf sie zuwirken, durch Rede und Schrift aninaßlich streiten, unge-bührlich fordern, bitter tadeln und polternd zurechtweisen. Dennmäßigt euch, wie ihr wollt, der deutsche Leser mäßigt noch eureMäßigung. Er kann das Feilschen nicht lassen, man muß ihn