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Heinrich Heine
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413
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Gentz bei Heine

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Begriffe. Was ein verruchter Abenteurer wie Heine, den ich alsDichter gelten lasfe, ja sogar liebe, und gegen den also kein per-sönlicher Haß mich bewegt, eigentlich will und wünscht, indemer die heutige französische Regierung in den Kot tritt, mag ichnicht weiter untersuchen, obwohl es sich ziemlich leicht erraten läßt.Mich dünkt aber, die grenzenlose Verachtung, womit diese Unholdeunter anderm, und jetzt vorzugsweise, von den achtbarsten Klassendes Mittelstandes sprechen, sollte selbst diese Klasse gegen sieaufbringen. Die Geistlichkeit und den Adel mag man lang nichtmehr; sie sind abgetan: roguissount in paos! Wenn aber Männerwie Perier und ihre Anhänger, d. h. Angestellte, Bankiers, Guts-besitzer und Boutiquiers, noch mehr perhorresziert werden, als dieehemaligen Fürsten, Grafen und Barone, wer soll dann zuletzt dieStaaten regieren? Die Wahl bleibt nur noch zwischen den Re-dakteurs des ,Freisinnigerp (Rotteck und Welcker), und der Gottstehe uns bei! gemäßigtern Revolutions-Koterie und Volks-vertretern wie Heine, Wirth, Siebenpfeiffer."

Cotta befolgte diese nicht mißverständliche Warnung, und HeinesBerichte aus Paris nahmen ein plötzliches vorzeitiges Ende. DerDichter verkannte die Zwangslage des hochgeschätzten Verlegers nicht.Sein Groll richtete sich nicht gegen ihn, im Gegenteil, Cotta istneben dem Ehepaar Varnhagen ungefähr der einzige Mensch, vondem der Dichter mit gleichbleibender Achtung gesprochen hat. SeineErbitterung traf ausschließlich die deutschen Machthaber und sie warum so heftiger und subjektiv auch um so berechtigter, als er allesgetan zu haben glaubte, um keinen Anstoß bei ihnen zu erregen.Er war der Meinung, daß seine Berichtenach unten viel schwererals nach oben" zu vertreten seien. Er wurde durch diese Maß-nahmen in die Reihen der Radikalen gedrängt. Konnte er dieRegierungen nicht von seiner Loyalität und Mäßigung überzeugen,so wollte er den Republikanern wenigstens zeigen, daß sie seineZurückhaltung falsch auslegten und daß erkein bezahlter Schuft"sei. Er verlangte von Campe, daß er dieFranzösischen Zustände"ohne jede Kürzung, ohne die Striche des bayerischen Zensors in