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Heinrich Heine
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XII, Die Julirevolution

Heine suchte ihn nach Kräften zu fördern, wie er überhaupt stetshilfsbereit und ein guter Freund seiner wenigen Freunde war.Auch zu Jmmermann hielt er treu, trotz dessen unklarer, zuinmindesten sehr lauen Haltung in dem Platenschen Konflikt. VonHamburg schickte ihm Heine mehrere Bogen voll Verbesserungs-vorschläge zu seinem satirischen Epos „Tulifäntchen" und schonfrüher hatte er die Verbindung des Freundes, der einen Verlegersuchte, mit Campe vermittelt. Er selbst freilich war damals aufsäußerste gegen den gemeinsamen „typographischen Julius" auf-gebracht. Er warf ihm Betrug und Durchstechereien mit seinenFeinden vor. Er war bereit, selbst unter erheblichen Opfern dieBeziehungen zu dem Buchhändler zu lösen und zu Cotta über-zugehen. Jedoch fand er in Stuttgart kein bereitwilliges Entgegen-kommen, wie er annahm, weil Frau von Cotta den Galten gegenihn eingenommen hatte.

Unter Heines neuen Bekannten aus der Hamburger Zeit istLudolf Wienbarg erwähnenswert. Er lebte damals, ehe er sich inKiel als Dozent niederließ und eine Stütze des „Jungen Deutsch-land" wurde, nach Abschluß seiner Universitätsstudien in seinerVaterstadt Altona und suchte sich die ersten Sporen auf dem deut-schen Parnaß zu verdienen. Er besuchte Heine häufig in dem be-nachbarten Hamburg und dieser empfing den geistreichen jungenAlaun, der über eine gediegene Bildung und ein erstaunlichesWissen verfügte, mit großem Vergnügen. Er war trotz seinerJugend und seiner rückhaltlosen Bewunderung Heines einer derwenigen in Hamburg, neben Zimmermann vielleicht der einzige,der den Dichter anregen und geistig ihm etwas geben konnte, wäh-rend all die andern Bekannten, der aus Preußen ausgewiesenedemokratische Poseur von Maltitz, der gut konservative, bedächtigeRedakteur Runkel, der witzige Novellenschreiber Theodor von Kobbeund selbst Lewald, sich von ihm unterhalten ließen und mit allihren bescheidnen Vorzügen nur Geister zweiten und dritten Rangeswaren, deren poetische Leistungen an die Heines nicht heranreichten.

Auch Wienbarg machte damals fleißig Verse, aber trotz des Lobes