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Heinrich Heine
Entstehung
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XI. Der K a m p s gege II Plat e !I

amson Heine war am 2. Dezember 1828 in Hamburg einemSchlaganfall erlegen. Das Ehepaar Heine war erst ein Jahrzuvor dorthin übergesiedelt, und zwar wobnten sie bei ihrem zweitenSohn Gustav, der dort ein Speditions- und Produktengeschäftbegründet hatte, da er als Landwirt keine Stellung fand. Die Ver-hältnisse waren dürftig, das neue Unternehmen des Sohnes warfnichts ab, nicht einmal die Mittel zur Beerdigung des Vaters warenvorhanden, so daß der reiche Onkel wieder eingreifen mußte, derauch seiner verwitweten Schwägerin eine dauernde Jahresrente aus-fetzte. Gustav liquidierte seine Firma schon im nächsten Jahre, erwandte sich nach Österreich, wurde zunächst als Herr von GeldernOffizier, ging dann einer Familienneigung folgend zum Journalismusüber, wurde Besitzer und Leiter desWiener Fremdenblattes", indem er als Offiziosus der österreichischen Regierung alle deutschenund liberalen Bestrebungen auf das schärfste bekämpfte. Sein Ver-dienst wurde anerkannt. Der selbstverliehene Adel wurde von derösterreichischen Regierung bestätigt, und Gustav erwarb auch dasVermögen, um standesgemäß als Baron zu leben.

Der zweite Bruder Max beendete damals seine medizinischenStudien und ging als Militärarzt nach Rußland. Er machte denFeldzug des Generals Diebitsch gegen die Türken und später dieKämpfe gegen die aufständischen Polen mit. Auch er hat sichliterarisch betätigt und zunächstBriefe aus der Türkei", späterErinnerungen an Heinrich Heine und seine Familie" veröffentlicht.Er wurde ein begeisterter Verehrer Rußlands und schuf sich, be-sonders durch eine einflußreiche Heirat eine sehr angesehene Stellungin Petersburg. Das Paktieren mit den konservativen Gewalthabernwar für die beiden jüngern Söhne Samson Heines lukrativer alsdie Verteidigung der liberalen Ideen für ihren berühmten Bruder.

Der Tod des Vaters traf ihn unsagbar schwer. Es dauerteMonate, ehe er sich wieder entschließen konnte, unter fröhliche