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[Hauptbd] (1904)
Entstehung
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423
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In einem Protokollauszuge aus dem I. 1643 heißt es wörtlich: „DerMadlungische Obristleutnant Heinrich von Lenz*) begert hirin producirte zweiZeugnisse seines Wohlverhaltens bei Leipzig acl acta zu legen, ihm zur ehr zurestituiren und des Arrestes zu entlassen."

Das Arquebusier-Rgt. Hans Georg Madlv (Madlung), 1639 errichtet,wurde 1642 wegen schlechter Haltung bei Leipzig, wo es durch seine Fahnen-flucht Anlaß zur Deroute der Kaiserlichen Reiterei gegeben, dezimiert, derKommandant und einige Offiziere hingerichtet und der Rest inkorporiert.

Jni I. 1665 erscheint ein Obristwachtmeister (Major) Johann von Lenz*) imKürassier-Rgt. Prinz Philipp Ludwig von Schleswig-Holstein (1679 inkorporiert).Er wird 1676 Kommandant dieses Regiments, welch letzteres in Schlesiengarnisonierte. Lenz avancierte im Regiments am 25. Januar 1672 zum Obrist-leutnaut und wurde im I. 1674 auf Bitte des Herzogs Johann Georg vonSachsen-Weimar Kommandant seines Regiments zu Fuß. Ende 1675 wurdedas Regiment aus dem Kaiserl. Dienst entlassen; seit dieser Zeit fehlen in denkriegsrätlichen Protokollen jedwede Daten über den Oberstleutnant v. Lenz.

Nach einem hierorts vorliegenden Militärschema aus dem I. 1699 dienteum diese Zeit ein Leutnant Johann Georg Lenz**) im Jnf.-Regt. Graf Thüngen,jetzt Prinz Heinrich von Preußen Nr. 26.

Über die Kaiserl. Offiziere namens Jacob Lenz geben die hierorts be-findlichen Protokolle keinerlei Auskünfte.

Die k. k. Kriegsarchiv-Direktion.

") Gemeint ist der nachmalige Kaiserl. Oberst Jacob Heinrich von Lcntz (S. Chronikp. 73/74).

5*) Siehe die Stammtafel des bayerisch-snchs. Adelvzwciges Nr. 9 und ll.