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[Hauptbd] (1904)
Entstehung
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401
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10. 11.

1. Heinen und 2. Gherarten, gebrüdere de Lentzen,

1042 und 1350,

kauften von dem väterlichen Erbteil 1342 ein kleines Besitztum in Mecklenburg(Gögelow bei Sternberg), verkauften dasselbe aber nach einigen Jahren wieder,als Gerhard, der den geistlichen Berns erwählt hatte, um 1350 eine Anstellungals Psarrverweser im Gebiete des Klosters Arendsee in der Altmark gesundenhatte. Heinen zog mit ihm und siedelte sich in seiner Nähe an. Letzterer hatteeinen Sohn:

Heinrich von Lentzen,

welcher Geistlicher wurde und als Probst zu Dambeck in dem Jahre 1359—70mehrere Urkunden unterzeichnet hat.

(Siehe Kapitel I, Urkunden-Sammlung.)

12.

3. Pan Lentzen,

1283—1346, Gewnndschneider in Stendal, 1342,

des Gherardns Lenze in Mechow dritter und jüngster Sohlt, taucht um 1342als Patrizier in Stendal aus, wo er sich der angesehensten Gilde der Gewand-schneider angeschlossen hatte, ans welcher bekanntlich die Stadthäupter und Rats-herren gewählt wurden. Auch ein Stammhanpt der Familie v. Bismarck hatseiner Zeit der Gilde der Gewandschneider angehört.

Paus älterer Sohn: Henrico de Leuten war 1368 Ratsherr in Stendal,während der jüngere Everardns de Lentzen das Kirchenrecht studierte, Klerikerwurde und 1377 als öffentlicher Notar fungierte.

19.

1. Henrico de Leuten,

1319—1382, Ratsherr in Stendal 1368,

vollzog nach Ov. Riedel, Loci, clipl. kZiaiill. I. 15, 166 als Ratmann in Stendalunterm 5. Februar 1368 eine Urkunde daselbst.

Sein Sohn: Heinrich v. Lentz verkaufte nach IN. Riedel als Lehnsguts-besitzer in der Nähe von Stendal Ländereien.

20.

2. Everardns de Lentzen,öffentlicher Notar in Havelberg 1377,

des Jan Lentzen in Stendal jüngerer Sohn, wandte sich der gelehrten Laufbahnzu und studierte Kirchenrecht. Seiner wird im mecklenburgischen Urkündenbuche,Band 19 in einer zu Bützvw unterm 11. August 1377 ausgestellten UrkundeErwähnung getan. Dort vollzog er eine vom Bischöfe Bertram Joda von Lelmsvon mehreren Zeugen unterschriebene Quittung mit den Worten: „UN e»c>