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[Hauptbd] (1904)
Entstehung
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erste Bürgermcisterstelle und für das Amt des Stadtrichters geschulter Juristen,die naturgemäß von außen herangezogen werden mußten, wofern sie nicht imOrte waren.

Nach Or. A. Haas, Beiträge zur Geschichte der Stadt Bergen a. R.S. 169 war Christoph Lentz oon 1619—32 Stadtrichter in Bergen und 1631zugleich Steuererheber daselbst. In einer Urkunde des Jahres 1659 wird erChristoph Lentz der ältere genannt, zur Unterscheidung von seinem gleichnamigenSohne, welcher sein Nachfolger im Stadtrichteramte zu Bergen ward.

7.

Christopherus Lentz Mir.,

UerAeirsis Un^iairns, Stadtrichter in Bergen, ch 1663,

wurde am 17. September 1633 als stall. jnr. in Greifswald immatrikuliertund bald nach vollendeten Studien an seines alternden Vaters Stelle zumRichter in seiner Vaterstadt erwählt.

Von der Beliebtheit des älteren und jüngeren Stadtrichters Lentz in Stadtund Land zeugt, daß man eine Aue aus Rügen zu ihrem Gedächtnis noch heuteden „Lenz" nennt. Auch gibt es daselbst einen Lenzberg und einen Lenzbach.

Im Jahre 1663 segnete Christoph Lentz der jüngere das Zeitliche, mitHinterlassung seiner Witwe Dorothea, des Bürgermeisters David Dabesin Putbus Tochter, und einsK-einzigen Sohnes: Christoph.

Die Witwe reichte nach Verlauf eines Jahres dem ArchidiakonusN. Peter Pagenkvp in Wolgast die Hand zu einem zweiten Ehebnnde. Inbezug hierauf berichtet nämlich Gesterding im pommerschen Magazin T. IIIS. 197: „M. Peter Papenkvp in Wolgast heiratete 1664 nach dem tätlichenAbgange seiner ersten Frauen die Dorothea Dabes, eine Tochter des David Dabes,OMÄStiae Untdus prnekooti und Witwe des Herrn Christoph Lenzen, pro-vincinlis nrkanic^ue Ler^ne jnclicis reZsti".

Christoph Lentz, tPastor in Wintershagen, Pomm., ch 28. 11. 1794,

des Stadtrichters Christoph L. jnn. in Bergen einziger Sohn, studierte Theologieund verwaltete von 1693 an die Dorspfarre Wintershagen, Synode StadtStolp i. Pomm., wo er bereits am 28. November 1794 abends 7 Uhr nachkurzem Krankenlager gestorben. Im Kirchenbuch von Wintershagen ist er als„braver, fleißiger Seelsorger" bezeichnet.

In seiner Ehe mit Ursula, des Bürgermeisters Lübbeke in StolpTochter, waren ihm 4 Söhne geboren:

1. Christoph, geb. 2. 11. 1695, ch 1. 6. 1779;

2. Christoph Johann, geb. c. 1697;

3. Martin, geb. 9. 11. 1699, ch 1771 und

4. Christoph David, geb. 25. 12. 1791, ch 1781.