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[Hauptbd] (1904)
Entstehung
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Schularbeiten sattsam zeugen. Im Jahre 1614 aber wurde er zum Diakonatin der Stadt Seehausen berufen und 1621 kam er als Compastor nach Neu-haldensleben, wo er auch 1626 pastor Primarius wurde, — Ja, als 1634 dieKönigl. schwedische Regierung in den Stiftern Magdeburg und HalberstadtLousistoria errichtete, wurde er zum Superiuteudenten des Holzkreises bestellt,worauf er 1642 den 14. Jauuarii das Zeitliche gesegnete."

Im Gebiete des ehemaligen Erzbistums Magdeburg unterschied mandazumal zwei größere Kreise: a) den Holzkreis, welcher die großen Waldreviereumfaßte, in deren Zentrum Magdeburg gelegen und b) den Saalekreis, welchersich um Halle a. S. gruppierte.

Er ist dreimal verheiratet gewesen:

In erster Ehe lebte er seit 1668 mit Margaretha, des KaufherrnJoachim Rambow in Seehausen Tochter, ch 1626; sie schenkte ihm 8 Kinder(4 Söhne und 4 Töchter);

In zweiter Ehe mit Elise Zumtsen, des Pastors Z. in Werben Witwe,ch 1636 und

in dritter Ehe mit Elise Salings Witwe.

In der Halleschen Urkunde heißt es hiervon:

„In seiner dreifachen Ehe hat er verschiedene Kinder erzeuget, wovonetliche in der ersten Kindheit wieder verstorben. Unter denjenigen aber, die zuJahren gekommen, sind vornämlich Johannes und Samuel merkwürdig."

Die Namen der Töchter sind:

a) Gertruds, geb. und ch 1616;

b) Jlsabe, geb. 1613, ch 1615;

c) Margarethe, geb. und ch 1619 und

6) Anna, geb. und ch 1626.

Die Söhne heißen:

1. Johannes, geb. 1611, ch 1636;

2. Samuel, geb. 26. 3. 1614, ch 1676;

3. und 4. Simon und Elias, Zwillinge, geb. 1616, ch 1626 und

5. Daniel (aus zweiter Ehe), geb. 1621, st 1626.

7.

3. Elias Lentz I.,mecklenburgischer Sekretär, geb. 1587, ch 1626,

des Archidiakonus N. Johannes Lentz II. in Kpritz dritter Sohn, im Jahre 1587daselbst geboren, studierte jnra und erlangte die Würde eines Baccalanreus(Belorbeerten). Bekanntlich ist dieses die niedrigste akademische Würde aufUniversitäten, der des Magisters und Doktors vorausgehend. Der baecalaureusbikUcus durste die Bibel auslegen und der bacealaureus seirtentiarins lasüber des Petrus Nonibarckus Uber sententiarum.

Unter dem Titel „Baccalanreus", dann als „notarius pnblicns" wirdElias Lentz in den Jahren 1668 und 1669 im Kirchenbuche von Seehausenwiederholt unter den Gevattern aufgeführt.