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Laut Kirchenbuch von Kvlberg ist er zweimal verheiratet gewesen undzwar: in erster Ehe mit Elisabeth Krücken, welche bereits im ersten Wochen-bette starb, und in zweiter Ehe mit Elisabeth Haacke,
Ihm werden 2 Söhne zugeschrieben:
1. David Friedrich, geb. 9. 1. 1739, ch 8. 8. 1834 und
2. Johann Christian, geb. 6. 8. 1761, ch 7. 3. 1835.
20.
1. David Friedrich Lentz,
Gymnasial-Direktor in Neustettin, geb. 9. 1. 1769, st 8. 8. 1834,
des Kupferschmicdemeisters Gottfried Lentz in Kolberg einziger Sohn erster Ehe,am 9. Januar 1760 daselbst geboren, studierte 1782 in Frankfurt a. O. underhielt am 14. März 1788 einen Ruf als Rektor des Lyceums in Kvlberg.Nach 392 Jahren aber (18. 8. 1791) übernahm er das Direktorat des Königl.Hedwigschen Gymnasiums in Neustettin, welches er fast 33 Jahre lang ver-waltet hat.
Am 5. April 1824 ließ er sich pensionieren und zog nach Könitz, von danach Stolp. Zehn Jahre später starb er auf einer Besuchsreise in Glowitz am8. August 1834.
Bei dem 790 jährigen Jubiläum der Einführung des Christentums inPommern war der Rektor Friedrich Lentz von der Universität Greifswald zumEhrendoktor der philosophischen Fakultät ernannt worden.
Seine Selbstbiographie ist in I)r. Fischers Werke: Vitae virornnr p>p>.in stukilaeo initiornm reli^ionis cliristianae in Uoinerania nup>er celc-drato donoribus Ooctornin Uliilosoplnae etc. conckecoratormn M. Gr^-pIUsv. 1824 mit abgedruckt worden.*)
Seine Gemahlin Caroline Christiane Warsow hatte ihm in Kolbergam 29. Mai 1799 einen Sohn geboren, der am 2. Juni ej. n. die NamenCarl August Friedrich erhielt. Unter seinen zahlreichen Paten befanden sich:
1. Frau Regierungsrat Charlotte Tugendreich von Wedel geb. v. Schöningauf Teschendorf;
2. Friederika Amalia v. Wedel geb. v. Schöning auf Karckow;
3. Frau Leutnant Ehrgvtt Luise Warsow geb. Bartel;
4. Artillerie-Hauptmann Reichardt und
5. Professor ein. Samuel Tieffenfee am CoU. GröninZinin zu Stargardin Pommern.
Carl August Friedrich Lentz studierte im Jahre 1806 in Frankfurt a. O.die Rechte und war später Gerichtsrat in Könitz.
Des Kupferschmiedemeisters Gottfried Lentz in Kolberg jüngerer Sohn, auszweiter Ehe, schrieb sich „Lenz", und diese Schreibweise haben alle seine Nach-kommen beibehalten.
*) Siehe Giescbrecht, Geschichte des Königl. Hedwigschen Gymnasiums in Neustettin.