Druckschrift 
1,2 (1806)
Seite
312
Einzelbild herunterladen
 

seinen Reisegefährten in die Hände gegeben habe,können wir wol aus Mangel an Nachrichten nichtanzeigen. Gnug, daß Esra, der späterhin undnach jenen, die zu des Cyrus Zeit unter Serub-babel heraufzogen, die Reise antrat, als er mitseinen Gehülfen an die Psalmfammlung die letzteHand legte, dieses Büchlein vorfand, und es nachseiner Weise in eben der Ordnung hier einschaltete, jDenn er war ein geschickter und thätiger Mann,— wie wir alle scyn sollen Rom. 12, ir. — demdie Ehre Gottes und die Sache der Religion, wiedas Glück seiner Brüder über alles ging. Ichfinde aber auch, daß die Syrische Version esschon also genommen hat, wann sie z. B. den 120Psalm ein Gebethdes Volks nennt, welches inBabel aufgehalten ward. Und eben so spricht sievon den klebrigen, wie dis im Engl. Bibelwcrkbey Ps. 120 bemerket ist. Das war nun ein herr-liches *) Taschenbuch, welches diese VerehrerGottes bey sich führten, und sich damit nicht nurden Weg verkürzten, sondern auch in ihrer Lagetrefflich zu Gott hinauf gehoben wurden.

Nun .

Von manchem sogenannten Taschenbuch wird daswabr, was ich in der Jen. Lit. Zeit, las, daß dieschwere Kunst darin gelehrt werde, Gorr und demTeufel zugleich zu dienen. Wie leider dieverderbliche Romane unserer Tage die Zeit morde», jdie Köpfe verschroben, und die Herzen verdorben ma-chen. Wer es fassen mag, der fasse es,