nur, und genießt bis zur Sättigung, ja vielmehr,man kann der Genüsse nicht satt werden. Werdie Probe machen will, der wirds sofinden.
Aber nun auch noch etwas für die Gelehr-ten, welches ich vor Allem hier bemerken muß.Der Dichter unsers Psalms, der dritthalbtau-send Jahre, wo nicht länger, vor dem philo-sophischen Jahrhundert gelebt, lehrt uns dar-inn an feinem Beyspiel den Grundsatz, daß mandie Tugend aus Pflicht, oder — welches einsist — aus Achtung für das Gesetz Gottesausüben müße. Dis sagt er V. 57- klar. MeinErbtheil, Jehova, ist, das habe ich erklärt, idaß ich deine Worte halte. Er sagt also ,ohne Bild dieses: Was andern ihr Reichthum joder der Besitz eines wichtigen Erbstücks ist, das !ist mir das Bewußtseyn, daß ich aus 'I Pflicht iund reiner Liebe zu Gott, seine Befehle - «die Gebothe der Heiligkeit und Tugend — bcob- nachte, vergl. V. 162. Und dabcy sagte ihm auch,wie jedem, sein Innerstes, daß Gott denen, dieihn suchen, ein Ncrgclter seyn werde. Heb. li, !6. und daß er ihr Schild und großer Lohn hier
und
Eben dis unterstellt und kehrt das hehre Wort Jesu iLuc. 17, 10. der einem Äanr noch vorgeht, weil er ^atte sein« Belehrungen unmittelbar von Gort, und j- nicht von einer Schule hatte.