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feiner Freunde gehandelt, denen er nach Druckund Leiden noch im Alter Erquickung und Freudegab. Also dichtete der fromme Greis in dieserAbsicht den 7z Psalm, den er so abgebrochen undglaubensvoll anhebt: Fürwahr, Gott ist demIsrael gut, denen, die reines Herzenssind. Dann erzählt er ganz offen seine Zweifelund Kleinmuth bey dem Glück der Gottlosen, diein jenen Tagen das Gesetz des Herrn verlassenhallen. 2 Chron. 12, 1. 5. Als nämlich dort Jr-religion, Luxus und Liebe zur Eitelkeit, jaderpractische Atheismus in kürzet Zeit so überhandgenommen hatte, daß es mit der Religion fast auszu seyn geschienen. Dann da wurden ernsthaftefromme Männer — wie das zu solcher Zeit ge-schieht — als Pietisten und Sonderlinge verspot-tet, und dem Hohn preis gegeben. Und dis machtedem Gottesfreund eine liefe Erschütterung in sei-ner Seele Es ward ihm ein Zweifelsknote, derihm wie jenen Frommen Psalm 44,18-22. unauf-löslich schien. Bis er endlich das gedrohete Ge-richt erlebte, das auf einmal die gottsvergcsseneSeelen, große und kleine hinnahm. Denn jenerAusdruck V. 17. Bis daß ich in das Heiligthumging, und betrachtete (bemerkte durch An schauen)ihr Ende. S. Spr. Sal. 7, 7. wo das Wort alsosteht, vergl. Ies. 66, 24. Da im Hciligthum näm-lich