Wir
Art des Ge-schützes.
Art der Mu-nition.
Zahl der geschehe!^ ^^Schuss
6»tt Schritt.^!ah6 I Getroffen.
en und getroffenenc auf:
40n Schritt.
2tpfdr. lange
zapfdr. kurze
7pfdige. Han-bitze
jKugeln>GrenadenZKugeln?Grcnaden
Grenadcn
35 14 a)
1k 10 b)55 25 ej14 9 ä)
20 1
502520
14 i!)14 >)
DaS Ziel war eine Brustwehr von 2 mit Faschinen ver-kleideten Scharten, die Wirkung gegen diese war: a) Eine Scharteward demontirct. I,) Beide Scharten wurden zerstört, o) EineScharte ward dcmontiret. ck) Beide Scharten wurden unbrauch-bar. e) und k) war dasselbe der Fall. Die Haubitze thatkeine Wirkung.
ES ist auffallend, daß von 40 Grenadcn, die aus der Hau-bitze geschossen wurden, nur 3 trafen, zum Beweis des geringenNutzens dieser Geschütze, die — so wie sie gegenwartig großen-thcils eingerichtet sind — ihre Wirkung durch) eine übermaßigeAnzahl verschwendeter Projektilen erkaufen müssen. Es ist hiernicht bekannt, ob die Geschütze auf Bettungen oder nur auf dembloßen Erdboden standen.
Bei dem Bewerfen eines bedeckten Gcschützstandes von 12Schritt Breite mit 2 funfzigpfündigcn Mörsern auf 600Schritt, mit 1^/» Pfund Ladung und 60° Elevation, trafen von82 Bombe»
5 die Decke des Geschützstandcs, und schlugen 4^ tiefin die Erde, bis auf die Deckfaschineu, welche überden Balken lagen
2 die Scitenböschungcn desselben
1 fiel in die Scharte
3 trafen dicht hinter den Geschützstand auf den Wall-
gang, jedoch nur Eine so, daß die Stücken hineinge-schlendert wurden, weil Er nicht verblendet war.
Von der ganzen Anzahl Bomben war die größte Wurf-weite 702 Schritt, und die kleinste 544 Schr.; daher die Dif-ferenz der Wurfweiten 158 Schritt. Die Seitenabweichungender Bomben betrugen 20 bis 54 Schritt.
Ein anderer Versuch mit verschiedenen Haubitzen und Mör-sern vergleichsweise angestellt, gab das in nachstehender Tabelleenthaltene Resultat, wobei aus jedem Geschütze 15 Würfe ge-schahen :