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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
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vier 10 bis 14 Fuß lange Stäbe unter den, Hammer auszu-schmieden. Die unter den Walzen platt oder rund ausgestreck-ten Stabe werden auch wohl durch besondere stählerne Scheibenin schwächere Stäbe von verschiedener Breite gespaltet und zumancherlei Behuf bestimmt, obgleich ein solches Eisen bei wei-tem nicht die Festigkeit und Zähigkeit des unter dem Zainhammcrausgestreckten erlangt.

Wasserdämpfe, s. Dämpfe.

Wasserpresse oder Hydraulische Presse, ist eineErfindung des Doktors Brama h, eines englischen Mechanikersund beruhet auf dem hydrostatischen Grundsätze: „daß derDruck irgend einer Flüssigkeit gegen jedes Element des sie ein-schließenden Gefäßes, dem Gewichte einer Wassersäule gleich„ist, die jenes Element zur Grundfläche, die senkrechte Entfer-nung desselben von der Oberfläche der Flüssigkeit aber zur Hbhe„hat." Paökal führte zuerst den Beweis dieses Satzes undStcvin zeigte praktisch: daß ein mit Wasser angefülltes Gefäß,auf dessen obern Boden eine enge und hohe Rdhre steht, die-sen Boden zersprengt, sobald man die Rohre vollschüttet, weiljeder auf irgend einen Theil des Umfanges angebrachte Druck sichvon dem, ihm zunächst liegenden Wassertheilchen den andern mit-theilt u. s. f., bis er endlich mit ganzer Gewalt gegen irgend ei-nen bestimmten Theil des Umfanges, hier den obern Boden zer-störend wirkt. Ist aber dieser obere Boden beweglich, wird erso lauge durch die zuströmende Flüssigkeit gehoben, bis seine ci-genthümliche Kraft der Trägheit oder ein anderes ihm entgegen-tretendes Hiuderuiß seine Bewegung hemmt. So besteht auchdie hydraulische Presse ans einem größer» Cylinder vonGußeisen, in welchem sich, pumpenähulich, ein Stempel auf undab bewegt und oben eine starke eiserne Platte tragt, die durchden Druck des unter den Kolben im Cylinder befindlichen Was-sers aufwärts geschoben, die auf sie gelegten Gegenständ? gegendas über ihr stehende, auS starken Bohlen zusammengebolzte Ge-rüste anpreßt, wenn die Wassermenge durch das aus dem en-geren In jektionö cylinder vermittelst eines Jubringe-roh res unten einströmende Wasser vermehrt wird. Das Zu-bringerohr ist mit einem Hahn versehen, durch dessen Zudrehendas Wasser im Druckeylinder auf einerlei Höhe erhalten undeinen stetigen Druck aufwärts hervorbringen zu können. DerInjcktionscylinder ist nichts anderes, als eine Druckpumpe, de-ren Kolben durch einen Hebel von ungleicher Lange bewegt, unddie aus einem andern Behälter durch ein Speiserohr mit Wasserversorgt wird, oder die mit ihrem untern Ende selbst in demWasserbehälter steht. Bei der Bewegung dieser Maschine kom-men fünf verschiedene Umstände in Betracht:

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