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„schützmetall selbst befestigen will, und mittelst Nieten, wenn„man es auf einem, um das Geschütz gelegten eisernen Reifen„befestigen wollte. Wenn man mm aber weiß, welchen Erschüt-terungen ein Feldgeschütz fortwährend ausgesetzt ist, und damit„die Erschütterungen vergleicht, welchen man Schraube» und„Nietnägel ohne nachtheilige Einwirkung aussetzen kann, so wird„man sogleich finden, daß immerwährende Nachhülfe »bthig seyn„würde. Rechnet man hierzu »och die ausdehnende und zusam-„mcnziehendc Bewegung des Geschützmetalls, so wie auch das„ans dem Zündloche ausströmende Gas beim Feuern selbst, so„wird man noch mehr die Schwierigkeiten erkennen, welche mit„der Befestigung eines Schlosses an Fcldgeschützrvhrcn überhaupt
„verbunden sind. Aber auch angenommen: die Mechanik
„finde Mittel und Wege, einem Schloß oder Hammer die nöthige„Festigkeit am Geschützrohre zu geben, so sind dann doch noch„immer mancherlei Anfälligkeiten zu fürchten, wodurch eine solche„Vorrichtung unbrauchbar werden kann."
„Wie leicht wirft ein Geschütz um, und kann dabei das„Schloß oder der feststehende Hammer schadhaft werden; wie„leicht springt im Schlosse eine Feder, wird die Nuß, oder ein oft,,unbedeutend scheinendes Schränbchen wandelbar; wie leicht er-eignet sickfs, daß eine solche Vorrichtung durch das feindliche„Feuer ab- oder auch nur schadhaft geschossen wird! Dam,„bleibt nichts übrig, als seine Zuflucht dennoch zur Entzündung„vermittelst eines Schlagt aus freier Hand zu nehmen; dann„aber ist diese EntzündungSart allerdings mit einiger Schwierig-keit verbunden, da die Bedienungsmannschaft nicht darauf cin-„geübt ist, und wahrscheinlich auch in Hinsicht der Konstruktion„des übrigen Zündungsapparats keine Rücksicht auf eine solche„Entzündung genommen wurde, oder werden konnte."
Für den Fall, daß man dennoch der Führung des Ham-mers mit der bloßen Hand nicht geneigt seyn sollte, schlagtMetsch vor, den Fig. SN vorgestellten Hammer anzuwenden,der die Vortheile eine Schlosses gewährt, ohne mit dem Geschütz-rohre selbst zusammenzuhängen. Nachdem dieser Hammer auf-gezogen worden », wo er durch Einsetzen eines Zapfens in dieRast einer Nuß gehalten wird, setzt man den Reifend auf denKopf des Zündlvchstollens, um mit dem Zeigefinger der rechtenHand den Abzug o loszudrücken, wodurch der Hammer von einerstarken Schlagfeder bewegt, mit angemessener Kraft niederschlagt.
Man hat auch, an einigen Orten ohne, in Weimar abermit günstigem Erfolg die Anwendung etwas abgeänderterZündhütchen versucht; die Vortheile dieser Zündmethode müs-sen bei jeder Artillerie noch mehr hervortreten, wo man sich ge-wöhnlich keiner Zündlichter, sondern bloß einer Lunte bedient,um bie Stopine oder das Schlagröhrchcn in Brand zu setzen,