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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
406
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Par Pen

man vielleicht aus Mangel besserer Zündmittcl genothigt ist, sichdesselben zu bedienen. Sein Gebrauch zum Filtrircn, Trdckncn,Reinigen und Auswischen ist bekannt.

Pckrkleinen, womit sowohl das Feldgeschütz als diePferde im Lager umschlossen werden, sind gewöhnlich 04 Klas-ter oder 400 Fuß lang und V« Zdll stark, ans 4 Strehncn zu-sammen geseilet.

Patronen oder Kartuschen für das Geschütz, auchLadungen oder Schusse bestehen bei den Kanonen und Hau-bitzen 1) ans einem Beutel von wollenem Zeuge; 2) der in dem-selben befindlichen Pulverladung; 0) dem holzerneu Spiegel und4) der Kugel oder Kartatschbüchse.

Nach Scharnhorst (Handbuch der Artillerie II. S. 404)hat man sich noch 1794 in den Belagerungen von Valencienneö,Landrccics und le Qnesnoy leinener Patronensacke bedient, ohneeinen Nachtheil zu bemerken; bei den Fcldartillerien aber istallgemein wollener Zeug eingeführt, wie oben Artikel Car-touchen gesagt ist.

Pauken (UmbaUs) werden jetzt nur noch beider schwe-ren Reiterei geführt, waren aber in der früheren Zeit auch beidem Artillcriepark befindlich, wo sie auf einem besondern Wa-gen an der Spitze des Trains gefahren wurden. Sie sind je-doch hier schon seit längerer Zeit ans dem Gebrauch gekommen.

Pavesen oder Setztartscheu (Bai'AL»; rc-llovas), eingegen 5" hohes Schild der Alten, das bei dem Angriff der Städteund Schlösser als eine Art von Blendung diente. Sie wurdennämlich am äußern Grabcnrandc aufgestellt, damit die Bogen-und Armbrustschützen, durch sie gedeckt, die Verthcidiger von derMauer vertreiben konnten.

Pendel (Uauäulo), der bekannte Zeitmesser, dessen Schwin-gungen die Minute in 60 gleiche Abschnitte theilen, beruht ausden Gesetzen des Falles der Körper, der von einer steifen Liniezurückgehalten, in einer krummen Linie geschieht. Diese ist aberfür den schnellsten Fall eine Cykloide, wie aus den Untersu-chungen der größten Meßkünstlcr des achtzehnten Jahrhundertshervorgeht; denn welchen Punkt man auch in derselben für denAnfang der Bewegung annimmt, wird doch die Zeit des Fallesvon der horizontalen Achse bis zum tiefsten Punkte t4> im-mer die nämliche seyn. Nennt man -4 0 hh die Höhe-4<4 U; den Radius 4.1,.^x; Älll. die Schweredes herabsinkenden Körpersp, und die Zeit, welche er nothighat, um von 14 bis -4 zu kommen r; so hat man bei derCykloide 5'-° " 2 ax; daher

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