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Suppl. (1831) Supplementband A - Z
Entstehung
Seite
338
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weit angemessener, als das längere; wahrend die größere Kar-tätsche und die größere Perkussionskraft der Kugel zugleich denKaliber von 24 Pf. als vorzüglich — als den kleinsten anwend-baren erscheinen läßt. Wenn übrigens nicht andere, vielleichtökonomische. Gründe für die Beibehaltung der noch bei den mei-sten Artillerien üblichen langen und schweren Batteriestückensprechen, scheint man diesen Gegenstand — so wie überhauptdie Vertheidigung der Festungen, in Hinsicht der fortschreitendenAusbildung der Geschützkunst noch nicht hinreichend erwogen zuhaben, wie aus den noch bestehenden Verhältnissen der Belage-rungs- und Fesiungsgeschütze hervorgehet, die außerdem einerbedeutenden Abänderung unterliegen würden.

Von der Länge der Hanbitzen ist schon oben, unter die-sem letzten Artikel geredet worden, es genüget daher hier dieBemerkung, daß es befremden muß, noch gute Artilleristen, wieRouvroy oder Gassendi, den kurzen Haubitzen geneigtzu sehen, während alle Praktiker die große Unrichtigkeit derHaubitzwürfe zugestehen. Bei genauer und ruhiger Untersu-chung der vorliegenden Streitfrage: ob man die Haubitze höch-stens 7, oder aber 10 bis 12 Kaliber lang machen soll? findetsich kein haltbarer Grund für erstcres. Bekanntlich ist. die alteHaubitze eine Abart des Mörsers und war, wie dieser, durch-gängig von starkem Kaliber. Daher die Nothwendigkcit, die'20- bis 30pfündige und 50 bis 00 Pf. schwere Granate mitder Hand in die Hanbitze einzusetzen, und bis an die Kam-mer hinunterzuschiebcn, weßhalb aber auch der Flug einer sol-chen Haubitze nicht über 3 Kaliber lang gemacht werden darf.Anders verhält sich's mit den, höchstens siebcnpfündigcn Feldhau-bitzen, deren Granaten nicht über 14 Pf. wiegen, und ohne alleSchwierigkeit vermittelst eines ausgehöhlten Setzers in einem 9bis 12 Kaliber langen Rohre hinunter geschoben werden kann,wie der Gebrauch der Hohlkugelu bei dem französischen kurzenVierundzwauzigpfünder und die Kartätschgranaten der engli-schen und dänischen BelagcrnngSkanonen beweisen. Warum sichdaher des genaueren und richtigen Schusses gegen entfernte Ko-lonnen berauben, wo die Granate doppelte Wirkung leisten kann,durch das Treffen und durch das Zerspringen? Die letztere Wir-- kung ist nur zufällig und unsicher; sie kann nie entscheidend wer-den, weil das bei einigen Artillerien eingeführte augenblicklicheTempiren der Brander im Gefecht nie mit der Ruhe und Ge-nauigkeit ausführbar ist, welche es erfordert, um reellen Nutzenzu gewähren.

Lafette beruhet in Absicht ihrer Dimensionen und Ein-richtung auf folgenden Bedingungen: a) Möglichste Beweg-lichkeit beim Transport und im Manöuvriren, in so fern esnur die Festigkeit der Materie verstattet, ist die Haupteigenschaft