Kup
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Süden machte» ihre Harnische und Schwerter daraus. Die ge-genwärtig bekannten vornehmsten Zusammensetzungen sind:
Kanonenmetall: 0,ll0 Knpfer, 0,1t» Zinn;
Glockcngnt: 0,75 Knpfer, 0,25 Zinn;
Bronze: beide in verschiedenen Verhaltnissen verbunden;
Pocinetall der Engländer: 0,/5 Kupfer, 0,25 Blei;
Metall zn gegossenen SchiffSnägcln: 10 Kupfer,8 Zink, 1 Eisen;
Messing, in Kassel: 50 Knpfer, 00 Galmci;— in Frankreich: 35 Knpfer, 40 Galmci;
Weißknpfer: 40 Knpfer, 40 schwarzen Flnst, 1 Arsenik,wobei die Oberfläche mit zerstoßenem Glas bedeckt wird.
Prinzmetall: 20 Knpfer, 10 Zink;
Tomback: 50 Knpfer, 40 Messing, 1 reines Zinn:
Pinchbeck: tO Kupfer, 8 Zink, 1 Eisen;
Similor: 40 Knpfer, 10 Zink;
Packsong oder Tntenag der Chinesen, das weiß ist undsich durch seinen hellen Klang unterscheidet: 40,4 Ku-pfer, 25,4 Zink, 31,0 Nickel und 2,0 Elsen.
Durch konecntrirtc, kochende Schwefelsaure wird dasKupfer anfgelbst, durch die feuerbeständigen Alkalien, Kalk-und Talkerde aber als ein Oryd gefällt. Setzt man der Auflo-sung Walser zn, erscheint sie mir einer blauen Farbe und gibtdurch Abdampfen blaue Krystalle, zn deren Losung ihr vierfachesGewicht Wässer nothig ist.
Von der Salpetersäure wird das Knpfer schnell auf-gelöst, und ein Theil desselben fallt als Oryd nieder, die filtrirteAuflösung hat ein weit tieferes Blau als die durch Schwefel-saure bewirkte; sie krystallisirt bei langsamem Verdunsten. DaSSalz ist zerfließend, in Wasser — besonders erwärmtem —> sehraufloslich, und läßt, in flachen Gefäßen der Luft ausgesetzt, eingrünes Oryd fallen. S a l p c te r sa u r e Kn p fc r kr y st a ll e, mitPhosphor vermischt, dctonircn unter dem Schlage eines Ham-mers; als Pulver ein wenig angefeuchtet und sogleich in Staniolgewickelt, verbrennen sie mit einer Erploston. Wird eine salpc-tcrsanrc Knpferanflosnng durch Aetzammoninm präcipi-tirt, so bekommt man durch gelindes Abdampfen der Lbsnng dasKnall knpfer als saphirblane Krystalle.
Die Eigenschaften der salzsanren Knpfervcrbindnngcn —die sonst Kalos voiiovls hießen, weil Venns oder Ucwetrix MV-talloi-uiw bei den Alchymistcn der Name des Kupfers war — sind:1) fast allgemeine Anflbslichkcit im Wasser, wobei die Losungen einegrüne oder blaue Farbe haben, die 2) dunkelblau wird, wenn manden Losungen Ammonium hinzusetzt. 3) Eine Eisenplattc, in dieLbsnug gesenkt, schlägt metallisches Kupfer nieder. 4) Voneisen-blansaurcm Kali wird das Kupfersalz rothbran». 5) Von