316
Kno
Säbelgefäß ist der Knopf sehr flach, und bildet mit der, hintenbis in die Parirstange hcrabgehenden Feder eine Kappe (Er>.lorto), rvelche oben den hölzernen, mir Leder überzogenen undübcrfponnenen Griff bedeckt.
Kndpen oder Knoten sl^aoucks), theilö um Seile, diezu kurz sind, mit einander zu vereinigen, ckhcils um irgend einenGegenstand an einen andern zu befestigen, können ans verschiedeneArt gemacht werden, so daß sie sich mehr oder weniger leicht wie-der Ibsen lassen. Für beide Zwecke dient der genug bekannte ein-fache Knoren, wo die beiden Enden des ScileS zweimal durcheinander geschlungen werden, bisweilen so, daß ein Ende eineSchleife bildet, 2) Der Fcu crwer kskn o ten, um den Halsder Raketen zusammenzuziehen, so wie zu verschiedenen andernBestimmungen, ist ein dreifacher Schlag, der sich vom Schiffs-knoten dadurch unterscheidet, daß dieser mir zweifach ist. 3)Der W asse rkn o t cn, bei der französischen Artillerie Ncxmä äezrealieur, um die Enden zweier Taue oder Leinen zu vereinigen,besieht ans zwei einfachen Knoten, durch deren jeden das Endedes andern Taues führt, so daß sie eben so fest zusammenhalten,als ob sie gcsplietzet waren. Dieses geschieht hier immer durcheinen Seiler, der die einzelnen Duch.ten beider Taue 2 bis 3 Fußlang aufdrehet, und sie hierauf gegenseitig durch einander flicht.4) Der Weber kno ten, hat denselben Zweck; beide Endenzweier Leinen werden dergestalt durch einander verschlungen, daßsie bei dem Anziehen nicht auseinander gehen kbnneu. 5) Ein beider niederländischen Artillerie sogenannter Fischcrknoten haltvermittelst cincS hindurchgcschobcncn Knüppels zusammen, durchdessen Herausziehen er leicht ausgelost werden kann, wenn dieTaue vielleicht naß und dadurch nnbiegsam geworden sind. 6)Eine Schleife oder Schlinge wird am Ende eines Seiles ge-macht', wenn cS an einen Gegenstand befestiget, stark angezogen wer-den soll. Diese Schleife geht von selbst wieder auf, sobald dieAnspannung aufhört. Bei stärkeren Tauen bedient man sich auchwohl 7) eines Stiches (Kinkc, UcmoZu), um sie an einemRing zu befestigen, daß man sie ohne große Mühe wieder lösenkann- Man bildet nämlich in einem nicht zu großen Abstände vondem Ende des Taues eine Schleife, durch welche daS Ende vonoben herein, rückwärts hindurchgestochen, dann über das Tauhinweggezogen und wieder vorwärts durch die Schleife geschobenwird." 8) Um schwere Lasten, Geschütze u. Vgl. durch Menschenfortzubringen, werden mehrere Handspcichen hinter einander inein Tan von angemessener Stärke geschlungen, so daß an jederzwei Mann neben einander ziehen können. 9) Der Schlepp-ranknoteu, um das Lang- oder Schlepptau an die RingedeK Protzwagens zu befestigen, besteht aus zwei Schlingen 1-,hie zuerst durch einander geschoben werden, und von denen man