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gen lassen. Nach Verschiedenheit ihrer Länge sind zn einem Kit-tel 4 bis 6 Ellen grauer Leinwand nöthig.
Klckmmern (Elamesux) zn festerer Verbindung anein-ander liegender Holzstückc, z. B. der Balken bei den Kriegs-brückenrc., sind ans ^ bis breitem, ^/z" starkem Stabeisengeschmiedet und 9" lang. Die 3" langen rcchtwinklichen Spi-zen sind entweder nach Einer Seite, oder auch nach zwei Seitengerichtet, daß sie ein halbes Kreuz bilden.
Knall entsteht durch die schnellen Schwingungen der durchirgend eine Veranlassung plötzlich aus ihrer Stelle getriebenenund fortgestoßenen Lufttheilchen, die entweder selbst jene wiedereinzunehmen streben, oder augenblicklich durch andere ersetzt wer-den, und wahrend dieser Bewegung einen, mehr oder wenigerstarkin Druck auf die Gehörorgane ausüben. So gibt das schnelleSchwingen einer Peitsche in der Luft einen Knall von sich; soerzeugen die geschossenen und geworfenen Körper, indem sie dieL«ft durchschneiden, so der daher fahrende Blitzstrahl ein heftigesGeräusch; so die durch die Entzündung gewisser Substanzen her-vorgebrachten Easarten, welche bei ihrer Ausdehnung die Luftnach allen Seiten fortstoßen. Man sieht diese Erscheinung beidem Abfeuern der Geschütze, die — wenn sie von Metall sind>— nächst dem Knall auch einen klingenden Ton von sich geben.Das Verhalten gewisser chemischer Verbindungen, mit so großerHeftigkeit in den elastischen Zustand überzugehen, daß durch ih-ren Stoß gegen das umgebende Mittel ein Knall entsteht, heißtdas Verpuffen oder Detoniren derselben; diejenigen Sub-stanzen aber, welche die Eigenschaft besitzen, mit brennendenKörpern in Berührung gebracht, oder auch wohl durch einenSchlag, ja bloß durch starkes Reiben sich zu entzünden, werdenKnallpulver oder Knallsalze genannt; Knallgase aberheißen diejenigen erpansibcln Flüssigkeiten, die unter einem be-stimmten Temperaturgrade, oder von einem elektrischen Funkenentzündet, verpuffen. Hieher gehört der Kohlenwasserstoffmit seinem dreifachen Volumen Sauerstoff, oder mit 16 Thei-len atmosphärischer Luft vermischt; eben so Wasserstoff inder Verbindung mit Schwefel und Phosphor, und mitSauerstoff vermischt. Stickstoff mit drei Thcilcn Chlo-ringas verursacht die heftigsten Erplosioncn, die sich in Berüh-rung mit Phosphor noch stärker äußern, und den Erperimenta-tor leicht in die größte Gefahr bringen, denn die Wirkungen ei-ner solchen Mischung und die Schnelligkeit ihrer Kraftänßcrungenscheinen selbst das ammoniakalische Kmallsilber noch zuübertreffen. Nicht minder groß ist die Wirkung einer Zusam-mensetzung des Stickstoffs mit Jod ine, die als ein braun-schwarzes Pulver erscheint, und schon durch die unbedeutendste